Next-Generation Fighter: Neue Kampfjets von Japan, Italien und UK geplant

Die Regierungen von Japan, Italien und dem Vereinigten Königreich wollen zusammen an einem Kampfflugzeug der sechsten Generation arbeiten. Das geben die Nationen in einer zusammen erstellten Stellungnahme an. Mit dem kommenden Global Combat Air Programme (GCAP) sollen Flugzeuge gebaut werden, die "globale Sicherheit, Stabilität und Wohlstand" in den kommenden Dekaden sichern sollen.
Mit dem Programm sollen zudem viele Jobs in den Bereichen Design und Ingenieurwesen geschaffen werden. " Indem wir partnerschaftlich auf Augenhöhe zusammenarbeiten, teilen wir Kosten und Nutzen dieser Investitionen in unsere Mitarbeiter und Technologien" , heißt es in der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) . Außerdem soll GCAP auch mit anderen Nato-Projekten kompatibel und vereinbar sein. Ein Ergebnis wird ab 2035 erwartet.
Verknüpfung der Projekte
Viele Nationen forschen an einem Flugzeug der sechsten Generation, um die aktuellen Sortimente abzulösen. In Kooperation mit Spanien und Frankreich arbeitet etwa Deutschland am SCAF (Système de combat aérien du futur). Dabei handelt es sich um einen Abfangjäger, der mit Stealth-Fähigkeiten ausgestattet und von Schwarmdrohnen unterstützt werden soll. SCAF soll den Eurofighter Typhoon, den ähnlichen Dassault Rafale und Spaniens EDF-18 Hornet ersetzen.
Das Vereinigte Königreich hatte bereits vorher ein ähnliches Projekt zusammen mit Schweden und Italien angekündigt. Tempest soll teilweise mit Deep Learning unterstützt werden und ebenfalls auf eine Tarnkappenfunktion setzen. Japan baut derweil den Mitsubishi F-X(öffnet im neuen Fenster) , dessen Prototyp bereits 2024 erwartet wird. Möglicherweise werden hier mehrere Projekte kombiniert, um ein gemeinsames Vehikel zu bauen. Es ist auch möglich, dass das neu angekündigte GCAP eine andere Art von Flugzeug plant.



