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Next Generation Car: Das Fahrzeug der Zukunft ist modular

Ein Fahrzeug braucht eine Kabine und einen Antrieb. Müssen aber beide eine fest verbundene Einheit sein? Forscher des DLR arbeiten an verschiedenen Konzepten für das Auto der Zukunft. Eines davon ist ein modulares Fahrzeug, das für verschiedene Zwecke eingesetzt werden kann.

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Next Generation Car: Fahrzeugfamilie vom gesteuerten Kleinwagen bis zum selbstfahrenden Peoplemover
Next Generation Car: Fahrzeugfamilie vom gesteuerten Kleinwagen bis zum selbstfahrenden Peoplemover (Bild: DLR)

Wie wollen wir in Zukunft mobil sein? Mit dem Zug oder dem Auto - und wenn Letzteres: mit dem eigenen oder einem gemieteten? Und muss das Fahrzeug noch wie heute eine Einheit sein oder kann es aus verschiedenen Modulen bestehen, die je nach Anforderung zusammengestellt werden?

Inhalt:
  1. Next Generation Car: Das Fahrzeug der Zukunft ist modular
  2. Ein modulares Auto
  3. U-Shift dauert noch

Mit diesen Fragen beschäftigen sich Forscher im Projekt Next Generation Car, an dem 20 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mitarbeiten. Ziel ist es laut DLR, Konzepte für die "Straßenfahrzeuge der übernächsten Generation" zu entwickeln - analog zum Zugprojekt Next Generation Train. Dafür arbeiten die Wissenschaftler und Techniker an unterschiedlichen Projekten, an deren Ende nicht zwangsläufig ein fertiges Auto steht. Es kann auch nur um einzelne Teile gehen.

Beim Safe Light Regional Vehicle (SLRV) ist es beispielsweise eine neuartige Karosserietechnik. Das Fahrzeug ist ein vierrädriges Leichtelektromobil für zwei Personen, das nur etwa 450 kg wiegen soll. Möglich macht das die sogenannte Sandwich-Bauweise: Die Karosserie soll aus zwei Deckschichten aus Metall und einem Kunststoffschaum dazwischen bestehen. Diese Bauweise, die auch im Flugzeug- oder Bootsbau eingesetzt wird, ermöglicht eine hohe Steifigkeit bei vergleichsweise geringem Gewicht.

Das SLRV ist als Pendler- und Zubringerfahrzeug gedacht, mit dem Arbeitnehmer aus dem Umland zur Arbeit in die Großstadt fahren und auch mal einen größeren Ausflug unternehmen können. Das Auto hat einen Brennstoffzellenantrieb und eine Reichweite von rund 400 km.

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Ein weiteres Projekt ist das Urban Modular Vehicle (UMV), ein Stadtfahrzeug, das auf einer Plattform basiert, auf der eine Reihe von Fahrzeugen, Derivate genannt, aufbauen sollen. Sechs Derivate des UMV haben die DLR-Forscher bisher konzipiert, etwa den Basic, einen 3,70 Meter langen Kleinwagen für vier Passagiere mit zwei 25 Kilowatt starken Motoren.

Das Derivat Long ist hingegen eher ein Stadtfamilienfahrzeug: Es ist 40 cm länger, bietet Platz für mehr Gepäck und vier weitere Akku-Stacks und ist deshalb mit zwei 30-Kilowatt-Motoren ausgestattet. Das Derivat Cargo ist ein Zweisitzer mit einer größeren Ladefläche und beispielsweise für Handwerker gedacht.

  • Im Projekt Next Generation Car entwickelt das DLR Fahrzeugkonzepte auf der Basis einer einzigen Plattform. (Bild: DLR)
  • Das Projekt steht im Zusammenahng mit dem Zug-Projekt Next Generation Train. (Bild: DLR)
  • Die Idee ist, mehrere Fahrzeuge vom Kleinwagen bis hin zum Peoplemover zu entwickeln, ... (Bild: DLR)
  • ... die alle auf der gleichen Plattform basieren. (Bild: DLR)
  • Noch einen Schritt weiter geht das Konzept U-Shift: Das Auto wird modular, ein Driveboard kann verschiedene Kapseln transportieren. (Bild: DLR)
Im Projekt Next Generation Car entwickelt das DLR Fahrzeugkonzepte auf der Basis einer einzigen Plattform. (Bild: DLR)

Das Konzept ähnelt dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) von Volkswagen, den neben VW auch andere Marken des Konzerns, zum Beispiel Audi, für ihre Elektroautos nutzen. VW erwägt sogar, den MEB Drittherstellern zur Verfügung zu stellen.

Was das UMV vom MEB unterscheide, sei aber, dass das DLR das Konzept noch weiter denke, sagte Marco Münster vom DLR Institut für Fahrzeugkonzepte in Stuttgart Golem.de.

Ein modulares Auto 
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mifritscher 31. Mär 2019

Dann erkläre das doch bitte mal. Man sollte nur keinen Crash mit einem Baum mit einem...

Megusta 25. Mär 2019

So was verstehe ich auch nicht, es gibt elektrischen 5er BMW, aber nur als Limo. Fragt...

maxule 24. Mär 2019

Glücklicherweise sind Autos noch nicht ganz so flach wie Smartphones. Es ist eher ein...

maxule 24. Mär 2019

Das Wort "günstig" habe ich im Artikel überlesen.

pk_erchner 23. Mär 2019

Völlig normal Bzw irgendwann wollen wir ja auch auf dem Mars umherfahren


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