Next-Gen-Konsolen: Take-2-Chef erwartet keine steigenden Entwicklungskosten

Mehr Leistungsreserven bedeuten aufwendigere Grafik bedeutet höhere Entwicklungskosten? Nach Auffassung von Strauss Zelnick, Chef des GTA-Publishers Take 2, könnte sogar der gegenteilige Effekt eintreten.

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GTA 5
GTA 5 (Bild: Rockstar Games)

100 Millionen US-Dollar soll die Entwicklung von GTA 4 gekostet haben - das hatte Leslie Benzie gesagt, der Producer des 2008 veröffentlichten Spiels. Wie hoch das Budget für GTA 5 ist, hat Rockstar Games noch nicht verraten. Nun hat sich Strauss Zelnick, Chef von der Rockstar-Mutterfirma Take 2, kurz nach der Bekanntgabe von Geschäftszahlen auch über die Entwicklungskosten für die nächste Konsolengeneration geäußert. "Wir glauben, dass es in vielen Fällen letztlich einfacher sein wird, für Next-Gen zu entwickeln - je nachdem, wie die Technik ausfällt", sagte Strauss Zelnick laut dem Branchenmagazin Develop.

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Tatsächlich könnte es so kommen, falls sich die Hardware der nächsten Plattformen weniger stark voneinander unterscheidet, als das derzeit bei Xbox 360 und Playstation 3 der Fall ist. Dann wäre weniger Zeit und damit Aufwand bei der Optimierung der Spiele nötig.

Obwohl die Kosten möglicherweise nicht steigen, ist Take 2 bemüht, auch an anderer Stelle Kosten zu senken. Das Unternehmen soll sich derzeit in Gesprächen mit Vertretern von Las Vegas befinden. Die sollen Anreize in Höhe von rund 600.000 US-Dollar bieten, wenn Take 2 ein Studio mit rund 150 Entwicklern eröffnet - Summen, von denen deutsche Entwickler nur träumen können. Laut Gamasutra.com liegt der durchschnittliche Stundenlohn in dem Las-Vegas-Studio bei nur 18 US-Dollar, was darauf hindeutet, dass dort wohl Qualitätskontrollen durchgeführt werden.

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