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Next-Gen-Konsole: Xbox One kann DLNA, aber keine lokalen MP3s abspielen

Anders als die Playstation 4 wird die Xbox One bereits zum Marktstart im Heimnetz als DLNA-Client dienen können. Auch Audio-CDs soll die Konsole abspielen, die Unterstützung für MP3-Dateien ist jedoch etwas umständlich.

Artikel veröffentlicht am ,
Xbox One
Xbox One (Bild: Microsoft)

Microsoft hat zwar nicht wie Sony zu seiner PS4 eine große FAQ zur Xbox One mit den meisten unterstützten Funktionen veröffentlicht, aber immerhin eine wichtige Frage beantwortet. Der Webseite Penny Arcdade bestätigte das Unternehmen, dass die neue Konsole als Client für DLNA-Streams dienen kann. Damit lassen sich im heimischen LAN Musik und Videos von jedem DLNA-Server auf der Konsole wiedergeben. Die Server sind auf nahezu allen modernen Geräten aktivierbar, unter anderem auf NAS-Laufwerken oft vorinstalliert, und auf Windows-PCs über den Windows Media Player erreichbar.

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Anders als die Playstation 4 soll die Xbox One auch zum Marktstart Ende November 2013 schon Audio-CDs wiedergeben können. Bei der Unterstützung für MP3-Dateien verweist Microsoft laut Penny Arcade aber auf die Funktion "Wiedergeben auf", mit der Windows-Geräte eine lokale Datei auf einem Zielsystem wiedergeben können. Das läuft dann wiederum über DLNA-Funktionen. Durch diese Beschreibung ist nicht davon auszugehen, dass auch lokal auf der Xbox One gespeicherte MP3-Sammlungen direkt von der Konsole wiedergegeben werden können.

Sony hatte vor einigen Tagen viel Kritik auf sich gezogen, weil es sowohl die Unterstützung für MP3 als auch DLNA für die Playstation 4 vorerst nicht geben wird. Beides beherrschte die PS3 aber noch, eine Erklärung für die Entscheidung gab das Unternehmen nicht ab. Allenfalls die technisch orientierte Nutzer kaum interessierende Produktpositionierung kann hier etwas Aufschluss geben: Microsoft hatte seine Xbox One stets als universelle Unterhaltungszentrale im Wohnzimmer beworben. Dazu verfügt das Gerät unter anderem über einen HDMI-Eingang, über den sich in ein laufendes TV-Programm von einem externen Receiver Inhalte der Konsole einblenden lassen.

Sony dagegen hatte für die Playstation 4 vor allem den Aspekt des Spielens betont, und vor allem auf die dafür nötige hohe Rechenleistung der Konsole verwiesen. Die Kritik am Entfernen der MP3- und DLNA-Funktionen überraschte das Unternehmen offenbar, auch hochrangige Mitarbeiter wie der Chef des Spielestudios Shuhei Yoshida reagierten darauf. Diesen Aussagen nach denkt Sony über eine Erweiterung der Funktionen der PS4 nach. Ein nicht genannter Sprecher von Sony stellte der Seite Couch Potatoes auch MP3 und DLNA für einen zukünftigen Patch in Aussicht. Für dieses "2nd Update" der PS4 gibt es aber noch keinen Termin, zum US-Marktstart am 15. November 2013 wird es bereits einen größeren Patch auf Firmware 1.5 geben, der aber diese beiden Funktionen noch nicht enthält.

Dass sowohl Sony als auch Microsoft sich mit der Unterstützung von Standardfunktionen wie DLNA, MP3, Audio-CD, DVD und Blu-ray recht schwertun, mag auch an den dafür nötigen Lizenzen liegen. Die Kosten dafür fallen auch für solche Konzerne durchaus ins Gewicht, wenn in der Startphase einer neuen Konsole in kürzester Zeit Millionen von Geräten verkauft werden. Wohl auch deshalb beherrscht die PS4 die Wiedergabe von Blu-rays und DVDs nur nach einer Aktivierung - erst dann werden offenbar die Lizenzgebühren fällig.

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ploedman 05. Nov 2013

Ist eh überhyped und sollte schon längst im Grab liegen. was ist mit AAC, FLAC, OGG, MKV?

Endwickler 05. Nov 2013

Microsoft hat mit einer Cloud nichts am Hut?

Anonymer Nutzer 05. Nov 2013

Richtig. Die PS4 wird dann mehr Features und vielleicht auch fps bekommen. Aber dann per...

Garius 05. Nov 2013

Welches gesparte Geld? Wenn jeder soviel Wert auf eigene musikalische Untermalung legt...

Anonymer Nutzer 05. Nov 2013

Die beiden, Microsoft und Sony wollen doch Content über die eigenen Stores verkaufen und...


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