Vor- und Nachteile im Vergleich zu Playstation 5 und Xbox Series X

20 Prozent mehr CPU-Leistung für mehr als 115 Prozent mehr Energiebedarf zeigen auf, warum Sony und Microsoft ihre Konsolen nicht mit den höchstmöglichen Taktraten betreiben. Der exponentiell steigende Energiebedarf lohnt sich für Playstation 5 und Xbox Series X einfach nicht. Auch unser System benötigt unter typischer Vollast in Spielen maximal 302 Watt. Das ist ein guter Wert für einen Gaming-PC, reicht aber nicht an die Konsolen heran. Eine PS5 benötigt etwa 200 Watt unter Last. Gleiches gilt für die Xbox Series X.

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Die höhere Leistungsaufnahme schreiben wir größtenteils der GPU zu. Deren Kerntakt hat AMD ab Werk bereits mit 2,6 GHz sehr hoch angesetzt. Auch im Test der RX 6700 XT fällt die Leistungsaufnahme im Vergleich zur Konkurrenz deshalb mäßig aus. Maximal 237 Watt werden benötigt.

Der Konsolen-PC ist teurer

Unabhängig von der derzeit schlechten Verfügbarkeit von Grafikkarten und den entsprechend hohen Preisen: Auch bei normalisierter Marktsituation würden wir für einen Konsolen-PC, wie wir ihn erstellt haben, mit etwa 1.200 bis 1.400 Euro rechnen. Darin sind Gamepads noch nicht enthalten. Dafür bekommen wir mehrere Playstation 5 oder Xbox Series X. Das ist ein weiterer klarer Nachteil für den Konsolen-PC im Selbstbau.

Etwas Geld sparen wir möglicherweise durch Software-Lizenzen. Für PC sind AAA-Games üblicherweise um die 10 Euro günstiger als identische Titel für Konsolen. Wenn es um Hardware-Upgrades geht, sind wir zudem beim PC flexibler. Wir können hier beliebige SSDs verbauen, während sich die Xbox Series X und Playstation 5 auf proprietäre und teure Upgrade-Kits beschränken. Zudem dürfte der Speicherplatz auf den Next-Gen-Konsolen schneller voll werden, während wir an ein Mainboard meist mehrere zusätzliche SATA- oder M.2-Laufwerke anschließen können.

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Natürlich ist unser Konsolen-PC nicht die energieeffizienteste oder günstigste Maschine. Das hatten wir aber auch nicht erwartet. Playstation 5 und Xbox Series X sind hier weiterhin ungeschlagen. Schließlich handelt es sich immer noch um einen PC, der nicht nur auf Games optimiert wurde, sondern als Desktop-System auch andere Aufgaben übernehmen kann.

  • Auf dem PC lassen sich diverse Xbox-Live-Titel zocken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der PC ist mit diversen Controllern kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Konsolen-PC im kompakten Gehäuse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Konsolen-PC im kompakten Gehäuse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Konsolen-PC im kompakten Gehäuse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Konsolen-PC im kompakten Gehäuse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Konsolen-PC im kompakten Gehäuse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir können darauf Filme schauen, Serien streamen, im Internet surfen und wichtig: produktiv arbeiten. Photoshop, Premiere Pro, Blender oder Softwareentwicklung sind auf dem Rechner kein Problem.

Außerdem ist die Spieleauswahl auf einem PC insgesamt noch größer als auf dedizierten Konsolen. Das liegt schlicht auch daran, dass Games wie Star Citizen mit Fokus auf PC-Hardware entwickelt werden. Die vielen Publisher, die sich auf der PC-Plattform tummeln sind ebenfalls nicht zu verachten. Auf Steam und anderen Plattformen sind viele Indie-Anbieter vertreten, die eine unüberschaubare Anzahl an Games veröffentlichen. Das komplette Genre der Echtzeit- und Rundenstrategiespiele ist fast ausschließlich auf PCs zu finden.

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Seitdem Microsoft mit dem Xbox-Live-Abonnement zudem die Xbox Series X und den PC näher zueinander gebracht hat, ist die Auswahl an Games noch einmal massiv gestiegen. Dennoch muss auf einige Exklusivtitel verzichtet werden, die es nur auf der Playstation 5 gibt. Wir müssen selbst entscheiden, ob uns das den Kauf einer neuen separaten Konsole wert ist.

Die Flexibilität des PCs hat den Nachteil, dass die vielen dezentralen Programme auf dem Desktop schnell unübersichtlich werden. Trotz toller Tools wie DS4Windows führt zudem in einigen Fällen kein Weg an einer separaten Maus-Tastatur-Kombination vorbei. Die Benutzeroberflächen der Playstation 5 und Xbox Series X sind hingegen vereinheitlicht und mit den jeweiligen Gamecontrollern einfach bedienbar.

Ohne manuelles Basteln und etwas IT-Geschick brauchen wir an einen Konsolen-PC aber ohnehin fast nicht zu denken. Das macht jedoch auch einen Großteil des Spaßes aus.

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 60 fps und 4K in fast allen TitelnDer Playstation-5- und- Xbox-Series-X-PC - Fazit 
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wupmedude 02. Apr 2021

Ich bin auch beide Eingabemethoden gewöhnt. Es gibt eben jedoch genug Spiele, da ist der...

wupmedude 02. Apr 2021

Gerade weil man ja unbedingt die SSD performance auslasten muss um so richtig in den...

SimonP 30. Mär 2021

Also für mich würde nachgebaut bedeuten ich kann einfach die Bluerays da rein tun und die...

Doener 27. Mär 2021

Es ist vielleicht die Frage was erreicht werden will. Ich würde die Xbox als hypervisor...

ms (Golem.de) 26. Mär 2021

Ich bin unterwegs, aber ich kann dir die Auflösung und Framerate und Detailstufen später...



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