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Next-Gen im Test: Xbox Series X/S zwischen überzeugend und unterfordert

Starke Hardware, aber erstaunlich wenig frische Ideen: Xbox Series X und S punkten im Test von Golem.de vor allem mit Geschwindigkeit.

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Xbox Series S und X
Xbox Series S und X (Bild: Golem.de/Peter Steinlechner)

Nein, die Xbox Series X leuchtet nicht grün! Damit haben wir gleich zu Beginn die Frage beantwortet, die uns seit Anfang Oktober 2020 am häufigsten gestellt wurde - so lange haben wir die Next-Gen-Konsole von Microsoft schon bei uns im Homeoffice.

Das Grün unterhalb der Kühlöffnungen auf der Oberseite sieht nur auf einigen Herstellerfotos so aus, als ob es leuchte. Tatsächlich aber handelt es sich um eine Kunststoffschicht, die in Wirklichkeit kaum zu sehen ist.

Zum Glück hat die Xbox Series X ebenso wie das günstigere Zweitmodell Xbox Series S derlei Lichtspiele ohnehin nicht nötig. Schließlich steckt im Inneren viel neue Technik, die uns mehr Spaß beim Spielen beschert als mit den Vorgängerkonsolen.

Am wichtigsten: Die beiden Konsolen verfügen über schnelle, allerdings nicht aufrüst- oder austauschbare NVMe-SSD-Massenspeicher, und natürlich über aktuelle CPUs und GPUs.

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Nach mehreren Wochen mit den beiden Geräten möchten wir vor allem eine Verbesserung gegenüber der Xbox One nicht mehr missen: Die anstelle einer Festplatte verbaute SSD, die für viel kürzere Ladezeiten beim Start der Konsole selbst, vor allem aber beim Launch von Spielen und beim Levelwechsel sorgt.

Die Betonung liegt hier allerdings auf "kürzer": Anders als von einigen Herstellern in der Frühphase der Next-Gen-Ankündigungen angedeutet, sind Ladezeiten mit den SSDs leider nicht komplett verschwunden. Wir warten immer noch ganz schön oft vor dem Bildschirm darauf, endlich spielen zu können, nur eben nicht mehr so lange.

Während eine vollständig ausgeschaltete Xbox One etwas mehr als eine Minute benötigt, um endlich das Menü zu zeigen, ist es bei Xbox Series X und S schon nach gut 21 Sekunden so weit. Aus dem Standby sind allerdings alle Generationen nach rund vier Sekunden spielbereit. SSD bringt also nur fast, aber nicht immer spürbare Vorteile.

Dazu kommt, dass es gerade beim erstmaligen Start vieler Games nicht immer die Spielinhalte selbst sind, auf die wir warten. Stattdessen müssen wir etwa bei Gears 5 auf alter und neuer Konsolengeneration gleichermaßen nervtötende 50 Sekunden ausharren, bis die Logos der beteiligten Firmen an uns vorbeigerauscht sind.

Xbox OneXbox One XXbox Series SXbox Series X
CodenameDurangoScorpioLockhartAnaconda
GrafikeinheitGCN v2GCN v4.5RDNA v2RDNA v2
Compute Units12 CUs @ 914 MHz (1,4 Teraflops)40 CUs @ 1,172 GHz (6 Teraflops)20 CUs @ 1,565 GHz (4 Teraflops)52 CUs @ 1,825 GHz (12 Teraflops)
Speicher8GB DDR3 @ 68 GB/s + 32MB eSRAM @ 204 GB/s12GB GDDR5 @ 326 GB/s8GB GDDR6 @ 224 GB/s + 2GB GDDR6 @ 56 GB/s10 GB GDDR6 @ 560 GB/s + 6 GB GDDR6 @ 336 GB/s
Storage2 TByte HDD (Sata 3)1 TByte HDD (Sata 3)512 GB PCIe Gen4 SSD @ 2,4 GB/s1 TB PCIe Gen4 SSD @ 2,4 GB/s
CPU8C, Jaguar @ 1,75 GHz8C, Jaguar @ 2,3 GHz8C/16T, Zen 2 @ 3,4-3,6 GHz8C/16T, Zen 2 @ 3,6-3,8 GHz
Technische Daten von Microsofts Xbox-Konsolen

Erst danach sorgt die SSD für Tempo: Vom Hauptmenü zu einem von uns im ersten Kampagnenkapitel angelegten Spielstand müssen wir auf der Xbox Series X nur rund zwölf Sekunden warten, während wir auf der Xbox One rund 50 Sekunden lang Däumchen drehend vor dem Monitor sitzen.

Beim Test hat sich bei den meisten Games gezeigt, dass das Laden auf der X noch eine Spur flotter geschieht als auf der S - dabei wird bei beiden die exakt gleiche Kombination aus SSD und Controller verbaut. Offenbar schafft es das insgesamt etwas schnellere Gesamtsystem der X, die Daten rascher zu verarbeiten. Der Geschwindigkeitsvorteil liegt grob bei rund drei Prozent, was uns ohne Zeitmessung allerdings in der Praxis nicht aufgefallen wäre.

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Quick Resume und weniger Kontrolle auf Xbox Series X/S 
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TodesBrote 20. Nov 2020 / Themenstart

Inwiefern?

Keyla 14. Nov 2020 / Themenstart

Richtig. Das wird sich jetzt aber ändern, da die Entwickler das ja auch nun auf den...

floxiii 14. Nov 2020 / Themenstart

In Japan gilt das nur noch für Nintendo, diesen Markt hat Sony verloren.

Clown 08. Nov 2020 / Themenstart

PS5? Edit: Und... Die in der XBox verbaute SSD liegt laut Artikel bei 2,4GB/s. Sogar die...

highfive 06. Nov 2020 / Themenstart

Wo ist denn bitte die One X Leistungsfähiger? Die Series S ist nicht für 4K ausgelegt...

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