Nexar: Smartphone erstellt automatisch Profile von Autofahrern

Wie fahre ich? Diese Frage soll von der Video-Software des Startups Nexar beantwortet werden, die während der Fahrt andere Autos inklusive Kennzeichen aufnimmt, ihr Fahrverhalten analysiert und andere Fahrer warnen soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Dashcam-App wertet das Verkehrsgeschehen aus.
Die Dashcam-App wertet das Verkehrsgeschehen aus. (Bild: Nexar)

Mittels eines Smartphones hinter der Windschutzscheibe, das wie eine Dashcam funktioniert, sollen mit der Software des israelisch-amerikanischen Startups Nexar Autofahrer analysiert und ihre Kennzeichen gespeichert werden.

Stellenmarkt
  1. Prozess- und Projektmanager (m/w/d)
    Radeberger Gruppe KG, Frankfurt am Main
  2. Senior Consultant Anforderungsmanagement (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Wolfsburg
Detailsuche

Neben der Geschwindigkeit und Richtung werden auch schnelle Spurwechsel und Ampelfahrten ausgewertet. Die Informationen landen in der Datenbank des Anbieters. Dabei werden die Fahrer hinsichtlich ihres Fahrstils automatisch bewertet. Wenn das Smartphone eines anderen Nexar-Nutzers das Kennzeichen eines gefährlichen Autofahrers aufnimmt, soll er künftig sofort gewarnt werden. Diese Funktion wurde allerdings noch nicht aktiviert.

Die App wertet auch die Sensoren des Smartphones aus, um gefährliche Situationen zu erkennen. Bremsmanöver werden mit den Beschleunigungssensoren erkannt, das Mikrofon erkennt plötzlichen Lärm, beispielsweise durch Hupen. Je mehr Nutzer die Software von Nexar nutzen, desto schneller können die meisten Fahrer erfasst werden. Allerdings gibt es derzeit nur eine iOS-App.

Die Datensammlung könnten auch Versicherer interessieren, die so unterschiedliche Tarife anbieten könnten, abhängig davon, wie risikoreich ein Fahrer unterwegs ist. Gegenüber der Website IEEE Spectrum erwähnte das Startup diese Möglichkeit bereits.

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, virtuell
  2. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Fahrer könnten ähnlich wie einem Unfalldatenspeicher mit Hilfe der Sensordaten versuchen ihre Unschuld bei Verkehrsunfällen zu beweisen, meint Nexar. Außerdem könnten sie vom System vor besonders unfallträchtigen Streckenabschnitten gewarnt werden. Für solche Hinweise muss der aktuelle Aufenthaltsort des Fahrzeugs genauer als mit GPS bestimmt werden, wobei der Beschleunigungsmesser im Smartphone zum Beispiel auch Erschütterungen durch Straßenschäden erkennen soll, die dann ebenfalls übertragen werden. Nexar ist aktuell in San Francisco, New York und Tel Aviv aktiv und will dem Bericht von IEEE Spectrum nach im nächsten Jahr auch in San Diego, Washington, D.C., Chicago und Seattle die Straßen und Fahrzeuge mittels seiner Nutzer beobachten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


User_x 28. Jun 2016

Na bitte, autonomes fahren, evtl. sollten wir auch autonom gefüttert oder zur Maststation...

Akaruso 28. Jun 2016

Ok, nehmen wir amerikanische Jeep-Fahrer aus. Und was das Kind angeht: Nexar könnte doch...

chewbacca0815 28. Jun 2016

Auf diese Art ber finden die Behörden we Homeland Security und andere aber ruckzuck...

Akaruso 28. Jun 2016

Das System hat doch noch eine Schwachstelle: Es kann ein Fahrzeug nur bewerten, wenn es...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Fusionsgespräche: Orange und Vodafone wollten zusammengehen
    Fusionsgespräche
    Orange und Vodafone wollten zusammengehen

    Die führenden Netzbetreiber in Europa wollen immer wieder eine Fusion. Auch aus den letzten Verhandlungen wurde jedoch bisher nichts.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /