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New World: Warteschlangen in Amazons neuer Onlinewelt

Nur wenige Stunden nach dem Start zeigen fast alle Realms von New World eine "hohe" Auslastung.
/ Peter Steinlechner
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Das Charakter-Auswahlmenü beim Start von New World (Bild: Amazon/Screenshot: Golem.de)
Das Charakter-Auswahlmenü beim Start von New World Bild: Amazon/Screenshot: Golem.de

Am 28. September 2021 um 8 Uhr hat Amazon den Zugang zu seinem MMORPG New World geöffnet. Nur wenige Stunden später zeigen fast alle der momentan rund 70 europäischen Realms in der Statusübersicht die Auslastung "Hoch" , nur knapp ein Dutzend Welten zeigt "Mittel" .

Allerdings bedeutet die Auslastung offenbar nicht in allen Fällen auch eine Geduldsprobe: Während einige der Realms mehr als 6.000 Spieler in der Warteschlange melden, sind einige der Welten mit eigentlich "hoher" Auslastung ohne virtuelles Anstehen sofort erreichbar.

Möglicherweise haben schlicht viele Spieler sofort nach der Eröffnung der Server die maximal zwei möglichen Charaktere angelegt – etwa, um in jedem Fall mit Freunden in der gleichen Welt antreten zu können. Anschließend könnten sich diese Spieler vorerst in den Arbeitstag verabschiedet haben.

Das könnte aber bedeuten, dass es in den Abendstunden voll wird in New World. Nach vergleichbaren Starts von MMORPGs ist genau das geschehen: ordentlicher Zugang am Tag, völlig überlastete Server ab dem Abend. Auf SteamDB gibt es einen Überblick mit den gerade aktiven Spielern und weitere Statistiken.

Der Abend in der neuen Welt könnte problematisch werden

Es wird spannend zu sehen, wie Amazon Web Services (AWS) das hinbekommt. Momentan ist New World in fünf Regionen aufgeteilt: eine namens EU Central, jeweils eine für die West- und die Ostküste der USA, eine für Südamerika und eine für Asien und den Pazifik.

Größere technische Schwierigkeiten scheint es nicht zu geben. Die Charaktererstellung und die ersten Schritte wirken gegenüber der Beta noch minimal optimiert.

New World – Trailer
New World – Trailer (01:44)

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Das von Amazon Games entwickelte New World ist nach mehreren Verschiebungen nun für Windows-PC auf den Markt gekommen. Die Standardversion kostet rund 40 Euro, die Deluxe-Edition liegt bei 50 Euro. Der Abschluss eines Abos ist nicht nötig, im Itemshop gibt es kosmetische Extras für Geld.


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