New Technologies Group: Intel macht Wearables-Sparte dicht

Das war es für Intel-basierte Smartwatches: Der Hersteller hat die Wearables-Sparte geschlossen, stattdessen steht Augmented Reality nun im Fokus der New Technologies Group. Vorausgegangen waren überhitzende Geräte am Handgelenk von Kunden.

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Die Basis Peak
Die Basis Peak (Bild: Intel)

Einem Bericht von CBNC zufolge, hat Intel die verbliebenen Mitarbeiter der Abteilung entlassen, die an Smartwatches gearbeitet haben. Im November 2016 waren 80 Prozent der Angestellten vor die Tür gesetzt worden, wenngleich ihnen Intel angeboten hatte, in anderen Abteilungen unterzukommen. Damals hatte der Hersteller betont, sich nicht aus dem Wearables-Geschäft zurückziehen zu wollen. Das Team stammte aus der Übernahme von Basis im März 2014.

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Basis hatte im Oktober 2014 die Peak vorstellt, Intels erste Smartwatch. Der Fitness Tracker überzeugte allerdings nicht und im Sommer 2016 wurden alle Peak gar wegen Überhitzung zurückgerufen, nachdem Basis das Problem per Firmware nicht in den Griff bekommen hatte. Betroffenen Kunden wurde der Kaufpreis inklusive Steuern und Versand zurückerstattet. Am 31. Dezember 2016 wurden dann folgerichtig die Peak-Server komplett abgeschaltet.

Der Fokus liegt auf AR

Die New Technologies Group, zu der auch das Basis-Team gehörte, soll sich nun verstärkt Augmented Reality zuwenden. In diesem Bereich wird am Project Alloy gearbeitet, einem drahtlosen Merged-Reality-Headset. Es nutzt Inside-Out-Tracking per Realsense-Kameras, was beim Ausprobieren mäßig funktionierte.

Was das Ende der Wearables-Ambitionen für Intels Curie bedeutet, bleibt vorerst offen. Auf der entsprechenden Unterseite taucht das winzige System nicht mehr auf. Intel bewirbt nur weiterhin die Kooperationen mit Fossil, Oakly, New Balance Runiq, Recon Instruments und Tag Heuer. Beispielsweise stecken in der Connected Modular 45 und in der Connected Watch ein Atom-Prozessor.

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