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Für die neuen 1-Pfund-Münzen hat sich die Royal Mint einiges in Sachen Fälschungssicherheit  einfallen lassen.
Für die neuen 1-Pfund-Münzen hat sich die Royal Mint einiges in Sachen Fälschungssicherheit einfallen lassen. (Bild: Reuters/Rebecca Naden)

New Pound Coin: Neue Pfund-Münze nutzt angeblich geheime Sicherheitsfunktion

Für die neuen 1-Pfund-Münzen hat sich die Royal Mint einiges in Sachen Fälschungssicherheit  einfallen lassen.
Für die neuen 1-Pfund-Münzen hat sich die Royal Mint einiges in Sachen Fälschungssicherheit einfallen lassen. (Bild: Reuters/Rebecca Naden)

Die Briten bekommen eine neue 1-Pfund-Münze mit einer "versteckten Hochsicherheitsfunktion". Zum Nachbau per Reverse Engineering braucht es wohl aber nur die Patentschriften, eines der Millionen Lesegeräte und einen guten Chemiker.
Von Sebastian Grüner

Die britische Münzprägeanstalt, die Royal Mint, hat ein schwerwiegendes Problem: Bis zu drei Prozent der 1-Pfund-Münzen sind gefälscht, was wohl auf das bisher relativ simple Design zurückzuführen ist. Die neue Münze, die ab dem heutigen 28. März verfügbar ist, nutzt neben neuen Details wie einem Bimetall und einer Art Hologram zusätzlich eine "versteckte Hochsicherheitsfunktion", die die Münze in Zukunft vor Fälschungen schützen soll. Gut versteckt ist diese Funktion allerdings nicht.

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Zwar ist dieses Sicherheitsmerkmal der neuen Münze nicht mit bloße Auge sichtbar, allerdings hat die Royal Mint in der Vergangenheit selbst einige Details dazu verraten. Das zeigt eine alte Diskussion bei Stackexchange, auf die zur Einführung der Münze von verschiedenen Stellen wieder verwiesen wird. Demnach handelt es sich bei der Hochsicherheitsfunktion wohl schlicht um lumineszente Partikel in der Münze.

Sehr viel öffentliche Information

Einer eigenen Pressemitteilung der Royal Mint zufolge handelt es sich bei dem Sicherheitsmerkmal um "einzigartige Additivtechnik", die bereits in Banknoten, Treibstoff oder Parfum genutzt wird. Ebenso könne die Echtheit einer Münze darauf aufbauend mit Hochgeschwindigkeitsautomaten sowie in Verkaufsautomaten überprüft werden. Zudem sei die Funktion kein Oberflächenüberzug, sondern in die Münze selbst integriert, um nicht abgetragen werden zu können.

Allein diese rund vier Jahre alte Pressemitteilung lässt einige Schlüsse zu. So sind etwa Funktechniken wie RFID nicht nur schlicht zu teuer für die Münzen, sie passen auch nicht auf die Beschreibung. Die Funktion ist dagegen ein Additiv im Metall der Münze selbst, welches das Lesegerät eines Süßigkeitenautomaten erkennen können muss. Etwas anderes als eine optische Analyse kommt hier also kaum infrage.

Und tatsächlich beschreiben die sehr wenigen auf die Royal Mint angemeldeten Patente unter anderem Metalle mit integrierten lumineszenten Partikeln sowie die Authentifizierung der Metalle auf Grundlage der Partikel. Letzteres geschieht durch eine Lichtquelle, die wiederum die Partikel der Münzen zum Emittieren von Licht anregt, was von einem Detektor erkannt werden kann. Für eine angeblich versteckte Funktion sind das schon sehr viele öffentlich zugängliche Informationen, was den Weg für einen Nachbau ebnet.

Reverse Engineering mit etwas Aufwand möglich 

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Peter(TOO) 31. Mär 2017

Hier gibt es ein Problem mit dem russischen 1 Rubel und der 5 Franken-Münze. Der Rubel...

Peter(TOO) 31. Mär 2017

Die Royal Mint hat da ein Problem, welches der Fälsche nicht hat, die Abnutzung. Das...

Mario 29. Mär 2017

Jau!!!! ... habe mir die Dinger auf England-Kursreisen mitbringen lassen und einige Zeit...

quineloe 29. Mär 2017

Im Artikel steht, dass bis zu 3% der Münzen gefälscht sind. 2014 waren geschätzte 417...

leed 29. Mär 2017

...und das sag ich als gebürtiger Engländer. Die Münzen dort drüben sind so sinnfrei wie...



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