New Horizons: Animal Crossing versechsfacht Nintendo-Gewinn
Das im März 2020 für die Switch veröffentlichte Animal Crossing – New Horizons ist für Nintendo inmitten der Corona-Krise zur Geldmaschine geworden. Das Unternehmen verbuchte(öffnet im neuen Fenster) in den Monaten Mai bis Juni 2020 einen Nettogewinn von 106,6 Milliarden Yen (rund 852 Millionen Euro) – sechs Mal mehr als ein Jahr zuvor.
Von New Horizons hat Nintendo im Quartal rund 10,6 Millionen Einheiten verkauft. Davon entfiel rund die Hälfte auf Online-Käufe. Insgesamt kommt der Titel auf 22,4 Millionen abgesetzte Exemplare. Damit ist es das am zweitmeisten verkaufte Spiel für die Switch. Noch mehr hat nur Mario Kart 8 Deluxe geschafft, das auf 26,74 Millionen Einheiten kommt – aber auch schon wesentlich länger erhältlich ist.

Den Umsatz konnte Nintendo im Geschäftsquartal mit gut 358 Milliarden Yen (rund 2,9 Milliarden Euro) mehr als verdoppeln. Der Erfolg von Animal Crossing treibt auch den Absatz der Switch in die Höhe: Trotz Lieferengpässen wurden im Quartal rund 5,68 Millionen Konsolen verkauft, vor einem Jahr waren es 2,13 Millionen. Insgesamt hat Nintendo seit März 2017 mehr als 61,4 Millionen Switch an den Handel geliefert.
Nintendo ließ dennoch die Prognose für das noch bis Ende März 2021 laufende Geschäftsjahr unverändert, bei der der Konzern von weniger Umsatz und Gewinn ausgeht. Auch bei der Switch gibt Nintendo den erwarteten Absatz für das Geschäftsjahr weiterhin mit 19 Millionen Geräten an.
Der Finanzdienst Bloomberg berichtete unterdessen, die Order bei Zulieferern seien bereits im Frühjahr auf 22 Millionen Konsolen erhöht worden – und jetzt habe die Firma das Produktionsziel auf 25 Millionen hochgesetzt. Dabei wird es im Weihnachtsgeschäft neue Konkurrenz geben: Dann wollen Sony und Microsoft die Playstation 5 und die Xbox Series X auf den Markt bringen.
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