Abo
  • Services:

Neuseeland: Kim Dotcom überträgt Gerichtsverhandlung im Netz

Das Auslieferungsverfahren über Kim Dotcom darf fast live im Internet gezeigt werden - das hat ein Gericht in Neuseeland entschieden. Dotcom selbst spricht von einem "Meilenstein".

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Kim Dotcom bei einer Anhörung im September 2015
Kim Dotcom bei einer Anhörung im September 2015 (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Der in den USA wegen Copyright-Betrugs angeklagte deutsche Internetunternehmer Kim Dotcom darf die Gerichtsanhörung um seine mögliche Auslieferung aus Neuseeland im Internet übertragen. Ein Richter in Auckland gab nach anfänglichem Zögern grünes Licht. "Live-Übertragung beginnt morgen", twitterte Dotcom (42) am Dienstag. Die Übertragung ist seiner Auffassung nach ein "Meilenstein".

Stellenmarkt
  1. MT AG, Frankfurt am Main
  2. AGCO GmbH, Marktoberdorf

Ganz live ist sie übrigens nicht: Das Gericht hat eine Verzögerung von 20 Minuten angeordnet. Auch eine anschließende Archivierung im Netz ist offiziell nicht zugelassen. Wann genau die Übertragung am 31. August 2016 beginnt, ist derzeit noch unklar. Die Anhörungen könnten bis zu sechs Wochen dauern.

Der gebürtige Kieler Kim Dotcom wehrt sich gegen den Auslieferungsbescheid. Die Berufungsanhörung dazu läuft zurzeit in Auckland und könnte mehrere Wochen dauern. Die Anwälte der US-Regierung hätten versucht, die Übertragung zu verhindern, berichtete Radio Neuseeland. Sie argumentierten, das könne potenzielle Geschworene beeinflussen, die Dotcom in den USA eines Tages den Prozess machen sollen.

Die USA werfen Dotcom und drei Mitstreitern massiven Copyright-Betrug vor. Er hatte die einst populäre Internet-Tauschplattform Megaupload gegründet, auf der Nutzer Musik, Filme und andere Inhalte untereinander austauschten. Copyright-Besitzern seien damit mindestens eine halbe Milliarde Dollar Einnahmen entgangen.

Dotcom argumentiert, er könne nicht verantwortlich gemacht werden, wenn Nutzer auf der Plattform copyrightgeschütztes Material illegal verbreiteten. Bei einem Schuldspruch drohen ihnen langjährige Haftstrafen. Die Anhörung könnte bis zu sechs Wochen dauern.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 915€ + Versand
  2. ab 399€

My1 01. Sep 2016

naja wenn man jedoch bereits bspw die möglichkeit nutzt es sonstwo bspw via itunes zu...

boxcarhobo 31. Aug 2016

Wenn wir mal ehrlich sind ist der ganze Prozess eine Farce. Megaupload hat den gleichen...

1ras 30. Aug 2016

Bin mir nicht sicher, ich glaube das wurde nicht erwähnt ;-)

DerVorhangZuUnd... 30. Aug 2016

Jupp.. Eines muss man ihm lassen. Er hat wahrlich ein paar Jahre lang "ordentlich...

TC 30. Aug 2016

Wird richtig Comedy, wenn das Verfahren (für ihn) nach hinten losgeht.


Folgen Sie uns
       


Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Reflections Raytracing Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und auf einer GTX 1080 Ti ablaufen lassen.

Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

Single Sign-on Made in Germany: Verimi, NetID oder ID4me?
Single Sign-on Made in Germany
Verimi, NetID oder ID4me?

Welche der deutschen Single-Sign-on-Lösungen ist am vielversprechendsten? Golem.de erläutert die Unterschiede zwischen Verimi, NetID und ID4me.
Eine Analyse von Monika Ermert

  1. Verimi Deutsche Konzerne starten Single Sign-on

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

    •  /