Abo
  • Services:

Neuseeland: Dotcom droht Abschiebung nach Deutschland

Interessierte Kreise haben tief in der Vergangenheit von Kim Dotcom gegraben. Jetzt könnte er wegen einer verschwiegenen Geschwindigkeitsübertretung aus Neuseeland abgeschoben werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Kim Dotcom im April 2014
Kim Dotcom im April 2014 (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Kim Dotcom droht eine Abschiebung nach Deutschland oder Finnland. Grund sei eine Verurteilung wegen zu schnellen Fahrens, die Dotcom bei seinem Antrag auf Aufenthaltsrecht im Jahr 2010 nicht angegeben habe, berichtet die Tageszeitung New Zealand Herald. Dotcom erklärte sarkastisch bei Twitter, die Regierung Neuseelands stelle ihn vor die Alternative "Auslieferung oder Abschiebung".

Stellenmarkt
  1. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  2. S-PensionsManagement GmbH, Köln

Dotcom müsse bis zum 4. Mai 2015 dazu Stellung nehmen, sagte Area Manager Katie Knowles von der Einwanderungsbehörde dem New Zealand Herald. Danach werde das Ministerium für Migration über eine etwaige Abschiebung entscheiden.

Dotcom habe zugegeben, im Jahr 2009 in einer 50-km/h-Zone 149 km/h gefahren zu sein, erklärte Knowles. Acht Monate später habe er eine direkte Nachfrage, ob er gegen das Verkehrsrecht verstoßen habe, mit "Nein" beantwortet.

Diese Entscheidung habe nichts mit dem laufenden Auslieferungsverfahren gegen den deutschstämmigen Unternehmer zu tun, sagte Knowles. Offenbar haben interessierte Kreise aus der neuseeländischen Regierung, mit der sich Dotcom und seine Internet Party angelegt haben, oder aus den USA intensiv in den Akten nach belastendem Material gesucht.

Im April 2014 verklagten die sechs Hollywood-Studios 20th Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia Pictures und Warner Bros. im US-Bundesstaat Virginia die ehemaligen Betreiber von Megaupload auf Schadensersatz und zwangen Dotcom, sein Vermögen offenzulegen.

Wegen des Vorwurfs schwerer Urheberrechtsverletzungen war Megaupload auf Betreiben des US-Justizministeriums Anfang 2012 geschlossen worden. Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden verhaftet, seine Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher wurden beschlagnahmt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-43%) 11,49€
  2. 39,99€ (Release 14.11.)
  3. (-5%) 23,79€
  4. 20,99€ - Release 07.11.

elgooG 20. Apr 2015

Bitte was? Das kann doch nicht dein Ernst sein?

spiderbit 17. Apr 2015

was hat das damit zu tun? Er sollte aber befragt werden in Deutschland, war ja quasi der...

azeu 17. Apr 2015

findet man bei jedem "Promi" etwas, anscheinend. Mit Ehrlichkeit allein ist noch keiner...

Garius 17. Apr 2015

Da gibts auch nichts zu checken. Da muss man sich informieren. Hollywood ist nicht...

lottikarotti 17. Apr 2015

Das klingt ja fast negativ.


Folgen Sie uns
       


Toshiba Dynaedge ausprobiert

Das Dynaedge ist wie Google Glass eine Datenbrille. Allerdings soll sie sich an den industriellen Sektor richten. Die Brille paart Toshiba mit einem tragbaren PC - für Handwerker, die beide Hände und ein PDF-Dokument brauchen.

Toshiba Dynaedge ausprobiert Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


    Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
    Neuer Echo Dot im Test
    Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

    Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


        •  /