• IT-Karriere:
  • Services:

Neuromorphic Computing: Intels Loihi-Chip ist Gehirn nachempfunden

Neuromorphic Computing statt Deep Learning: Loihi heißt Intels neuer Testchip, der künstliche Neuronen und Synapsen für künstliche Intelligenz nutzt und selbstlernend sein soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Loihi-Montage auf Clarkdale-Package
Loihi-Montage auf Clarkdale-Package (Bild: Intel)

Mit dem Loihi hat Intel einen neuen Testchip vorgestellt, der sich von den bisherigen Ansätzen zur Schaffung künstlicher Intelligenz von bisherigen Prozessoren des Unternehmens unterscheidet. Loihi, dessen Namensgeber ein unterseeischer Vulkan nahe Hawaii ist, imitiert das menschliche Gehirn und soll 130.000 Neuronen sowie 130 Millionen Synapsen aufweisen.

Stellenmarkt
  1. Heraeus Quarzglas Bitterfeld GmbH & Co. KG, Bitterfeld-Wolfen
  2. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen

Loihi arbeitet nach dem Prinzip des Neuromorphic Computing und verwendet einen Ansatz namens Asynchronous Spiking. Laut Michael Mayberry, dem Vice President der Intel Labs, kombiniert der Chip das Training und das Inferencing und muss nicht erst mit neuen Informationen versorgt werden. Loihi unterstützt Topologien wie mehrschichtige oder rekurrente neuronale Netze und kann bestärkende oder überwachte Lernparadigmen umsetzen.

Verglichen mit bisher typischen Chips für Training, etwa Beschleunigern wie Intels Xeon Phi Knights Mill, die kommenden Lake-Crest-ASICs oder Nvidas Tesla V100, soll Loihi um den Faktor 1.000 effizienter vorgehen. Dabei hilft die moderne Fertigung, da Intel den Chip ab November 2017 in einem 14-nm-Verfahren produzieren will. Im ersten Halbjahr 2018 sollen Forschungsanstalten und Universitäten erstmals Zugriff auf Loihi bekommen.

  • Loihi (Bild: Intel)
  • Loihi (Bild: Intel)
Loihi (Bild: Intel)

Intel sieht die Einsatzmöglichkeiten für den selbstlernenden Chip in fast allen Bereichen, darunter bei Automotive, in der Industrie oder in persönlichen Robotern. Entsprechende Algorithmen zur sparsamen Kodierung, zur Wegfindung oder zum Wörterbuchlernen hat Intel bereits programmiert.

Die Idee des Neuromorphic Computing ist indes nicht neu, ähnliche Ansätze gibt es seit vielen Jahren - beispielsweise den True North von IBM.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. PS4 Pro Naughty Dog Bundle für 399,99€, PS4 VR Megapack Ed. 2 für 279,99€, Death...
  2. (Samsung Galaxy A51 128 GB für 299,00€)
  3. (aktuell u. a. WD Eements 10 TB für 179,00€, Crucial X8 1 TB externe SSD für 149,00€, Zotac...
  4. (aktuell u. a. Dell XPS 15 Gaming-Notebook für 2.249,00€, Asus TUF Gaming-Laptop für 599,00€)

Vielfalt 23. Okt 2017

Gibt ne tolle Kurzgeschichte von Stephen King zu rebellierenden Kraftfahrzeugen...

Anonymer Nutzer 18. Okt 2017

Joa keine Ahnung warum man die Wörter als Marketingkracher beschreibt... nur weil man...


Folgen Sie uns
       


Warcraft 3 Classic und Warcraft 3 Reforged im Vergleich

Classic vs Reforged: Im Video vergleicht Golem.de die Grafik der ursprünglichen Fassung von Warcraft 3 mit der von Blizzard erstellten Neuauflage.

Warcraft 3 Classic und Warcraft 3 Reforged im Vergleich Video aufrufen
    •  /