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Neuromorphes Computing: Ericsson und Forschungszentrum Jülich entwickeln KI für 6G

Ericsson und das Forschungszentrum Jülich wollen vom Gehirn inspirierte Rechenansätze, neuromorphes Computing, mit 6G verbinden.
/ Achim Sawall
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Die Partner für das 6G-Bündnis (Bild: FZ Jülich / Kurt Steinhausen)
Die Partner für das 6G-Bündnis Bild: FZ Jülich / Kurt Steinhausen

Ericsson und das Forschungszentrum Jülich wollen eine KI für künftige 6G-Netze entwickeln. Das hat der schwedische Mobilfunkausrüster am 25. März 2026 bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster) . Jülich steht für Hochleistungsrechnen und den Aufbau des Exascale-Supercomputers Jupiter.

Im Rahmen der Kooperation wollen die Partner künstliche Intelligenz und High-Performance Computing (HPC) einsetzen, um die Weiterentwicklung von 5G unterstützen und zur Grundlage für künftige 6G-Netzwerke beizutragen.

Was neuromorphes Computing bringen soll

Sofern Sicherheits- und Geschäftsbedingungen es erlauben, könnten die Rechenressourcen von Jupiter auch für das Training größerer Modelle genutzt werden. Professor Laurens Kuipers, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich sagte, man bringe Know-how im Höchstleistungsrechnen "und unsere Forschung zu neuen, vom Gehirn inspirierten Rechenansätzen" ein, sogenanntes neuromorphes Computing.

Neuromorphe Chips verschmelzen Speicher und Rechenkern durch In-Memory Computing. Während eine CPU permanent arbeitet, reagiert ein neuromorpher Chip nur auf Impulse (Spikes). Neuromorphes Computing auf Basis von Memristoren soll den Energieverbrauch senken.

Nicole Dinion, Head für Architecture, Technology, Cloud Software und Services bei Ericsson, erklärte: "Die Zukunft der Mobilfunknetze ist eng verknüpft mit künstlicher Intelligenz und dem Bedarf an einer beispiellosen Energieeffizienz."

Modulare Supercomputing Architektur (MSA) aus der Jülicher Forschung zum Exascale-Computing soll Wärmerückgewinnung zur Steigerung der Energieeffizienz in HPC- und Cloud-Umgebungen bringen.


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