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Neuralink:
Elon Musk sucht nach besserer Verbindung zum Gehirn

Ein Loch wird in den Schädel gesägt, 1.024 kleine Drähte werden ins Gehirn gesteckt. Neuralink klingt nach Science-Fiction, ist es aber nicht.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Die Drähte werden gezielt von einem Roboter implantiert, um keine Adern zu treffen. (Bild: Neuralink / Screenshot (Golem.de))
Die Drähte werden gezielt von einem Roboter implantiert, um keine Adern zu treffen. Bild: Neuralink / Screenshot (Golem.de)

Elektroden zur Hirnstimulation sind in der Medizin nichts Neues. Sie helfen Patienten mit schwerem Parkinson und anderen Krankheiten, mehr Kontrolle über ihren Körper zurückzugewinnen. Elon Musks Firma Neuralink will dieses Prinzip nutzen und mit viel mehr Elektroden, höherer Empfindlichkeit, mehr Flexibilität und Automatisierung der Implantierung deutlich verbessern.

In der Nacht zum Samstag präsentierten Elon Musk und das Team von Neuralink die Version 0.9 des Implantats in einem Livestream. Es ist 8 mm dick bei einem Durchmesser von 23 mm. Es ist also so groß wie ein Stapel aus drei 1-Euro-Münzen, nur einen Millimeter dicker. Es ersetzt einen Teil der Schädeldecke, der bei der Implantation entfernt wird.

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