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Neuland erforschen: Deutsches Internet-Institut entsteht in Berlin

Was ist das eigentlich mit diesem Internet? Ein neu zu gründendes Institut in Berlin soll die Komplexität der Digitalisierung erforschen.

Artikel veröffentlicht am ,
Forschungsministerin Johanna Wanka
Forschungsministerin Johanna Wanka (Bild: Hans-Joachim Rickel/BMBF)

Im Wettbewerb um den künftigen Standort des Deutschen Internet-Instituts haben sich Berlin und Brandenburg durchgesetzt. Das teilte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) am Dienstag in Berlin mit. Ein Konsortium aus Freier Universität, Humboldt-Universität, Technischer Universität und Universität der Künste in Berlin sowie der Universität Potsdam und dem Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (Fokus) habe sich unter der Koordinierung des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung in dem zweistufigen Wettbewerbsverfahren durchgesetzt. Neben Berlin waren noch Bewerber aus München, Hannover, Bochum und Karlsruhe in die Endauswahl gekommen. Das Institut soll noch in diesem Jahr die Arbeit aufnehmen.

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Das künftige "Internet-Institut für die vernetzte Gesellschaft", so der korrekte Titel, soll nach Angaben der Regierung "die ethischen, rechtlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte von Internet und Digitalisierung erforschen". Dafür stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Fördermittel in Höhe von bis zu 50 Millionen Euro in den ersten fünf Jahren bereit. Jeanette Hofmann, Professorin für Internetpolitik und Projektleiterin der Bewerbung, erklärte, der thematische rote Faden sei die "Selbstbestimmung in der vernetzten Gesellschaft".

"Unabhängig und interdisziplinär"

Laut Wanka soll das Internet-Institut "unabhängig und interdisziplinär die Digitalisierung und ihre Auswirkungen für uns Menschen in den Blick nehmen und in ihrer ganzen Komplexität erforschen". Das Konsortium wolle die "tiefgreifenden Transformationsprozesse im digitalen Wandel und die Veränderungen der Gesellschaft analysieren und künftige Handlungsoptionen skizzieren". Dabei sollten innovative und interdisziplinäre Formen des Forschens und der Vermittlung von Wissen entwickelt und eingesetzt werden.

Der Standort Berlin ist der Regierung zufolge "gut geeignet, um die gewünschte Verbindung von wissenschaftlicher Tiefe und Transfer in Gesellschaft, Wirtschaft und Praxis herzustellen". Die Stadt zeichne sich durch leistungsstarke Hochschulen und eine lebendige Startup-Szene aus.

Nachtrag vom 23. Mai 2017, 16:30 Uhr

Die Projektleiterin der Bewerbung, Jeanette Hofmann, sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa: "Das neue Institut wird Maßstäbe setzen." Ziel sei, den grundlegenden Wandel der Gesellschaft durch die Digitalisierung zu begleiten und die vorhandenen Gestaltungsspielräume deutlich zu machen. "Auf diese Weise trägt das Institut zur Stärkung der Teilhabe und der demokratischen Selbstbestimmung in der vernetzten Gesellschaft bei", sagte die Berliner Professorin für Internetpolitik.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) bezeichnete die Forschungseinrichtung als "Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Berlin". Laut Wanka soll es nicht nur ein nationales Institut sein, sondern auch über die Grenzen Deutschlands hinaus ausstrahlen. Deshalb würden die Stellen international ausgeschrieben, "um die Besten in der Welt nach Deutschland zu holen".



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Elfenmounty 26. Mai 2017

Diese Studie ist eben KEIN Quatsch. 98% haben die causalregressive Ableitung (die...

Tigtor 24. Mai 2017

Das steht natürlich ausser Frage.

mannzi 24. Mai 2017

Naja wo andere eine Lobby brauchen ist Donald seine eigene

onkel hotte 23. Mai 2017

Das haben die sich im kaputten Berlin ausgedacht weil der Universitätsbetrieb langsam...


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