Neuinstallation hilft: Ikea Trådfri verliert nach Update Homekit-Verbindung

Ikea hat ein Update veröffentlicht, das seine Trådfri-Produktreihe in Verbindung mit Apples Homekit erhebliche Probleme bereitet. So verliert die Smart-Home-Lösung ihre Verbindung zu Homekit. Eine Neuinstallation soll das Problem lösen.

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Ikea Trådfri: Steuerungstechnik steckt im Leuchtmittel.
Ikea Trådfri: Steuerungstechnik steckt im Leuchtmittel. (Bild: Ikea)

Ein ärgerliches Problem in Verbindung mit Ikeas Smart-Home-Lösung Trådfri sorgt für Unmut bei Apple-Nutzern, die das System über Homekit nutzen. Nach dem Update auf Version 1.3.14 der Gateway-Firmware geht die Verbindung zu Homekit verloren. Vernetzte Ikea-Geräte, die bisher mit der Home-App ferngesteuert werden konnten, sind nicht mehr verfügbar.

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Erst im November 2017 wurde die Trådfri-Smart-Lighting-Produktreihe von Ikea durch ein Softwareupdate mit Apples Homekit kompatibel. Zuvor war die Verteilung des Updates, das die Unterstützung für Apples Smart-Home-Plattform sowie Amazons Alexa liefert, zweimal verschoben worden. Es gab aber offenbar technische Schwierigkeiten bei vielen Benutzern, weshalb die Veröffentlichung wieder gestoppt wurde, berichtete Ikea damals. Ursprünglich war das Release für Mai 2017 geplant.

  • Das von uns getestete Trådfri-System, bestehend aus zwei Lampen, der Fernbedienung, dem Dimmschalter und dem Gateway. Auf dem Smartphone läuft die Trådfri-App. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Fernbedienung des Trådfri-Systems (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Unterseite der Fernbedienung stecken das Batteriefach sowie der Pairing-Knopf. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Dimmschalter konnte uns nicht recht überzeugen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Dimmschalter funktioniert magnetisch, das aber mit zu vielen Aussetzern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch der Dimmschalter hat einen separaten Knopf, um ihn mit Lampen zu verbinden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die beiden Modelle der Trådfri-Lampen sehen nahezu gleich aus: links die etwas größere Lampe mit verschiedenen Lichtfarben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Gateway ist optional und erlaubt die Nutzung der Trådfri-App. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • An die Zentrale werden ein Netzwerkkabel und die Stromversorgung angeschlossen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche von Home Assistant mit einer der Trådfri-Lampen (Screenshot: Golem.de)
  • Die Lampe lässt sich über das Interface ein- und ausschalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die Lampe können wir einen Timer aktivieren sowie die Leuchtintensität und die Lichtfarbe einstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Trådfri-App ermöglicht es Nutzern, das System mit einer grafischen Oberfläche zu steuern. (Screenshot: Golem.de)
  • Außerdem lassen sich mit der App bei den Lampen mit variabler Lichtfarbe eigene Stimmungen erstellen. (Screenshot: Golem.de)
  • In der App können Nutzer die Gruppierungen ändern und beispielsweise eine Lampe einer neuen Gruppe zuweisen. (Screenshot: Golem.de)
Die beiden Modelle der Trådfri-Lampen sehen nahezu gleich aus: links die etwas größere Lampe mit verschiedenen Lichtfarben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das neuerliches Update hat es in sich. Es trennt zwar die Verbindung zum Homekit nicht für immer, doch ohne Neuinstallation ist es Betroffenen laut Caschys Blog bisher nicht gelungen, die Trådfri-Geräte über die Home-App wieder anzusteuern.

Besonders interessant an Ikea Trådfri sind zwei Dinge. Zum einen sind die Komponenten im Vergleich zu Philips Hue oder Osram Lightify recht günstig zu bekommen, zum anderen werden Module wie LED-Lichtpaneele angeboten, die bei der Konkurrenz noch fehlen.

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Es ist anzunehmen, dass Ikea bald ein neuerliches Update veröffentlichen wird, um die Probleme zu lösen.

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