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Neugründung geplant: Isar Aerospace verliert Technikchef

Einer der Gründer verlässt den deutsche Raketenbauer, um ein neues Unternehmen zu gründen. Die Geschäftstätigkeit im All soll ausgeweitet werden.
/ Mario Petzold
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CEO Daniel Metzler und ehemaliger CTO Josef Fleischmann (rechts) von Isar Aerospace (Bild: Isar Aerospace)
CEO Daniel Metzler und ehemaliger CTO Josef Fleischmann (rechts) von Isar Aerospace Bild: Isar Aerospace

In einer Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) gibt Isar Aerospace kurz nach dem ersten erfolgreichen Start einer europäischen Rakete in den Orbit bekannt, dass der CTO und Mitbegründer Josef Fleischmann seine operativen Aufgaben abgibt. Er gründet mit Bavaria Instruments ein neues Unternehmen im Bereich Raumfahrt.

Dieses soll die Entwicklung von Technologie zur Datenverarbeitung im Orbit vorantreiben. Geplant ist demnach, die Echtzeitauswertung von Beobachtungsdaten im Weltall zu realisieren und das autonome Agieren von Raumfahrzeugen zu unterstützen.

Den entscheidenden Schritt zur Serienproduktion seiner Raketen wird Fleischmann bei Isar Aerospace somit nicht mehr unmittelbar begleiten. Der für die Entwicklung der erfolgreich gestarteten Rakete Spectrum ebenfalls verantwortliche Can Araz soll in Zukunft den Posten des CTO übernehmen.

Neue Ära mit neuem Personal

Die nächste Phase bei Isar Aerospace wird damit von einem neuen Technikchef begleitet. Nach der erfolgreichen Mission der Rakete Spectrum, die auf dem zweiten Flug überhaupt direkt fünf Forschungssatelliten in den Orbit befördert hat, steht das Unternehmen aus München vor der Herausforderung, das Trägersystem konkurrenzfähig zu machen.

Dafür muss die Technik, die ihre Tauglichkeit im vierten Anlauf und mit mehreren Monaten Verzögerung unter Beweis gestellt hat, für die Serienproduktion weiterentwickelt werden. Nur im zuverlässigen Dauerbetrieb kann sie zu einer Alternative zur Konkurrenz aus den USA werden.

Mit Bavaria Instruments gäbe es dann direkt einen Kunden, der weiterhin eng mit Isar Aerospace verbunden wäre. Denn seine Anteile an dem Raketenbauer wird Josef Fleischmann behalten, wie eine Sprecherin dem Manager Magazin(öffnet im neuen Fenster) bestätigt.


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