Neues Werk: Ford baut Elektroautos in Kanada statt in den USA

Ford investiert 1,18 Milliarden Euro für eine E-Autoproduktion im kanadischen Oakville. Das soll Arbeitsplätze sichern.

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Ford investiert groß in Kanada.
Ford investiert groß in Kanada. (Bild: Ford)

Ford wird in Kanada künftig elektrische Autos bauen und stark in das Werk in Oakville investieren. Außerdem vereinbarte Ford mit der Gewerkschaft Unifor höhere Löhne für die auf Stundenbasis beschäftigten Mitarbeiter. Ford ist der erste Autohersteller, der in Kanada elektrische Autos bauen wird. An dem Standort arbeiten 3.600 Menschen.

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Der Montagekomplex in Oakville soll ab 2024 von einem Standort für Verbrennungsmotoren in eine E-Auto-Produktionsstätte umgewandelt werden. Auf diese Weise soll die Zukunftssicherheit des Standortes erhöht werden. Der Tarifvertrag gilt 3 Jahre lang. Während der Laufzeit gibt es zweimal eine Lohnerhöhung von 2,5 Prozent und eine Einmalzahlung in Höhe von umgerechnet 4.750 Euro für fest angestellte Vollzeitbeschäftigte und 330 Euro für Zeitarbeitnehmer sowie diverse andere Verbesserungen für Zeitarbeitnehmer.

Dean Stoneley, Präsident und CEO von Ford of Canada, kommentierte die Vereinbarung: "Die Zusammenarbeit mit Unifor und die laufenden Gespräche mit der Bundes- und den Provinzregierungen machen dieses Abkommen zu einem wichtigen Schritt zur Schaffung einer stärkeren Zukunft für unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und unsere Gemeinden. Durch die Einführung der Produktion von batterieelektrischen Fahrzeugen im Oakville Assembly Complex festigen wir unsere kanadischen Betriebe als führendes Unternehmen in der fortschrittlichen Automobilherstellung."

Welche Fahrzeuge in Kanada gebaut werden sollen, ist noch unbekannt. Der Mustang Mach-E wird in Mexiko produziert, der künftige E-Pickup vom Ford F-150 soll in Michigan gefertigt werden. Von einer America-First-Strategie, die Präsident Donald Trump von den US-Unternehmen immer wieder eingefordert hat, ist nicht viel zu merken.

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