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Das Galaxy Note 7 kann dank einer GTA-Mod als Granate verwendet werden.
Das Galaxy Note 7 kann dank einer GTA-Mod als Granate verwendet werden. (Bild: Screenshot Golem.de)

Neues vom Note: Samsung findet explodierende Smartphones nicht lustig

Das Galaxy Note 7 kann dank einer GTA-Mod als Granate verwendet werden.
Das Galaxy Note 7 kann dank einer GTA-Mod als Granate verwendet werden. (Bild: Screenshot Golem.de)

Auf Youtube kursieren Videos, die eine Mod für GTA 5 zeigen: Ein Galaxy Note 7 lässt sich hier wie eine Granate verwenden. Samsung soll erste Videos mit einem Hinweis auf Urheberrechtsverletzung entfernen lassen - und findet das Thema scheinbar nicht so lustig wie US-Präsident Obama.

Samsung bemüht sich aktuell offenbar, auf Youtube Videos über eine Mod des Spiels GTA 5 sperren zu lassen. Wie die BBC berichtet, sollen momentan Videos blockiert werden, in denen Spieler Dinge in ihrer Umgebung mit Hilfe eines Galaxy Note 7 in die Luft jagen. Die Mod für das Spiel steht seit einigen Tagen zur Verfügung.

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Video wurde mit Hinweis auf Einspruch Samsungs gesperrt

Der BBC zufolge berichtet ein Youtuber aus den USA, dass sein Video nach einer Beschwerde von Samsung blockiert wurde. Sein Konto soll zudem für drei Monate gesperrt worden sein. Auf Youtube gibt es jedoch immer noch zahlreiche kleine Filmchen, in denen Spieler ihre Note-7-Zerstörungsorgien zeigen. Eine offizielle Stellungnahme gibt es nicht.

Dass sich Samsung mit der Sperrung der Videos einen Gefallen tut, ist anzuzweifeln. Die Berichterstattung über die Blockierungen dürfte den Videos mehr Aufmerksamkeit bringen, als sie ansonsten je bekommen hätten. Dieses Phänomen wird als Streisand-Effekt bezeichnet.

In den vergangenen Wochen musste Samsung reichlich Spott für sein gescheitertes Galaxy Note 7 hinnehmen, das nach einigen Fällen von Akkubränden erst zurückgerufen und dann komplett aus dem Verkehr gezogen wurde. Mittlerweile wird das Gerät nicht mehr produziert und auch nicht mehr auf den Markt kommen.

Obama nimmt Vorfälle aufs Korn

Selbst US-Präsident Obama hat in einer jüngsten Rede eine Spitze in Richtung Samsung verteilt. Er verglich die von ihm angestoßene Gesundheitsreform mit der Veröffentlichung eines Smartphones: Wenn ein neues Smartphone Bugs hat, werden diese beseitigt - wie bei der Reform. "Außer es fängt an zu brennen. Dann nimmt man es vom Markt", sagt Obama anschließend unter allgemeinem Gelächter.

Jüngst kamen weitere Details zum Scheitern des Galaxy Note 7 zutage. So soll Samsung den Akku nicht von einem unabhängigen Testinstitut untersuchen haben lassen, sondern von einem eigenen Labor. Zu den eigentlichen Gründen, warum einige Galaxy Note 7 Feuer gefangen haben, gibt es hingegen weiterhin keine offiziellen Angaben.

Hat Samsung zu dünnen Separator verbauen lassen?

Die Wissenschaftlerin Bai-Xiang Xu von der TU Darmstadt hat im Interview mit der C't die Mutmaßung angestellt, dass in der Akkuzelle ein zu dünner Separator verbaut sein könnte. Dadurch könne es schneller zu einem Kurzschluss kommen. Samsung könnte die Akkuentwicklung schlicht zu sehr ausgereizt haben.

Der Imageschaden für Samsung ist jedenfalls gewaltig. Das Galaxy Note 7 darf mittlerweile nicht mehr auf Flüge in die USA, nach Kanada und Hongkong mitgenommen werden. Auch Zulieferer litten unter den Vorfällen: Nachdem auch Austauschgeräte Feuer fingen, fiel die Aktie von TDK, deren Tochterfirma Amperex die Akkus produzierte. Erste Medien vermuten bereits, dass Samsung die Note-Serie komplett einstellen könnte.


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Chrizzl 24. Okt 2016

Wow, ganz schön mutige Thesen, die da aufgestellt werden... Ich lehne mich jetzt mal aus...

JTR 24. Okt 2016

Darauf dürfte sich Youtube bei seiner Marktrelevanz kaum noch berufen dürfen. Die haben...

bltpgermany 24. Okt 2016

Im Prinzip ist es nicht witzig, aber je mehr es durch den Kakao gezogen wird, desto grö...

unbuntu 22. Okt 2016

Solange sich aber Leute davon blenden lassen, dass ein 6,1mm dickes Smartphone besser...

cpt.dirk 22. Okt 2016

Samsung's Reaktion ist im Grunde einfach nur armselig - und zeugt von null Humor. So...



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