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Neues Moto G: Motorola-Smartphone mit Android 5.1 für 230 Euro

Android 5.1 , eine 13-Megapixel-Kamera und ein wasserdichtes Gehäuse: Motorola hat das neue Moto G vorgestellt und es im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich aufgestockt. Vor allem die verbesserte Kamera verspricht viel.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Ingo Pakalski
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Moto G der dritten Generation (Bild: Motorola)
Moto G der dritten Generation Bild: Motorola

Motorola hat das Moto G der dritten Generation vorgestellt und einiges an dem Mittelklasse-Modell überarbeitet. Während am Display nichts verändert wurde, gibt es deutlich verbesserte Kameras und jetzt auch ein wasserdichtes Gehäuse. Das Moto G ist das erste Smartphone, das vorinstalliert mit Android 5.1 ausgeliefert wird.

Motorola Moto G - 3. Generation - Trailer
Motorola Moto G - 3. Generation - Trailer (01:05)

In das neue Moto G wurde eine 13-Megapixel-Kamera eingebaut, im Vorgängermodell steckt noch eine 8-Megapixel-Kamera. Die neue Kamera hat ein Objektiv mit einer großen Anfangsblende von f2.0, so dass auch bei widrigen Lichtverhältnissen gute Aufnahmen entstehen sollten. In dunkler Umgebung kann außerdem ein Doppel-Blitz zugeschaltet werden. Dieser soll mit dynamischer Farbtemperatur natürliche Hauttöne und stimmige Farben erzeugen.

Auch auf der Vorderseite hat Motorola aufgestockt, vorne befindet sich eine 5-Megapixel-Kamera statt einem 2-Megapixel-Modell. Damit sollen gute Selbstporträts gelingen, weil die Kamera ein 72 Grad großes Sichtfeld bietet. Bei dunkler Umgebung schaltet sich das Display kurz an, um das Bildmotiv aufzuhellen. In der Kamera-App steht die Funktion "Bestes Bild" bereit: Damit werden mehrere Fotos aufgenommen, bevor und nachdem auf den Auslöser gedrückt wurde.

Motorola zeigt Moto Assist - Live-Demonstration
Motorola zeigt Moto Assist - Live-Demonstration (01:52)

Die Kamera-App kann bequem gestartet werden, indem das Smartphone zweimal schnell gedreht wird. Mit diesem Kommando kann der Nutzer dann zwischen Vor- und Rückseitenkamera umschalten. Durch zweifaches Schütteln aktiviert sich die Taschenlampen-Funktion, das Kameralicht schaltet sich ein.

Wasserdichtes Gehäuse

Anders als beim Vorgängermodell gibt es jetzt ein wasserdichtes Gehäuse nach IPX7, so dass es einen Aufenthalt in einer Wassertiefe von einem Meter bis zu 30 Minuten durchhalten sollte. Allerdings sollte das Smartphone dabei nicht in Betrieb genommen werden. Staubdicht ist das Gehäuse hingegen nicht.

Android 5.1 ohne viele Anpassungen

Wie auch das Moto-G-Vorgängermodell hat die Neuvorstellung ein 5 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Für ein solches Smartphone ist das kein Spitzenwert, aber es liegt noch im akzeptablen Bereich. Das Display wird mittels Gorilla Glass 3 vor Kratzern geschützt. Das Smartphone unterstützt LTE, Bluetooth 4.0, Single-Band-WLAN nach 802.11 b/g/n und hat einen GPS-Empfänger; NFC ist nicht vorhanden.

Android 5.1 - Test
Android 5.1 - Test (01:39)

Motorola liefert das Moto G gleich mit Android 5.1.1 aus, also mit der aktuellen Lollipop-Version. Die Android-Oberfläche wurde nicht nennenswert angepasst und entspricht somit dem Basis-Android. Als Besonderheit gibt es die Moto-App, mit der sich einige Aufgaben automatisieren lassen und die Benachrichtigungen konfiguriert werden können.

Zwei Moto-G-Ausführungen

Das neue Moto G läuft mit Qualcomms Quad-Core-Prozessor Snapdragon 410 mit einer Taktrate von 1,4 GHz. Die Standard-Ausführung hat 1 GByte Arbeitsspeicher und 8 GByte Flash-Speicher. Außerdem bietet Motorola ein Modell mit jeweils doppelt so viel Speicher an. Beide Modelle haben einen Steckplatz für Micro-SD-Karten, die aber maximal 32 GByte groß sein dürfen.

Die Maße haben sich im Vergleich zum Vorgängermodell nur geringfügig verändert. Das neue Modell misst 142,1 x 72,4 x 11,6 mm und wiegt wieder 155 Gramm. Der geringfügig aufgestockte Akku mit 2.470 mAh soll bei gemischter Nutzung mit einer Ladung volle 24 Stunden durchhalten.

Das Moto G der dritten Generation(öffnet im neuen Fenster) soll ab sofort verfügbar sein und kostet in der Basis-Ausführung 230 Euro. Wer die Basisversion mittels Moto Maker(öffnet im neuen Fenster) anpassen möchte, kann dies tun, zahlt dann aber 250 Euro. Das per Moto Maker modifizierbare Modell mit 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte Flash-Speicher kostet 280 Euro. Dem Smartphone liegt nur ein USB-Kabel, aber kein eigenes Netzteil bei. Wer also bislang kein USB-Netzteil hat und das Smartphone damit aufladen möchte, muss sich erst noch eines zulegen.

Nachtrag vom 29. Juli 2015, 13:15 Uhr

Das per Moto Maker angepasste Moto G mit 16 GByte wird nicht 300 Euro, sondern nur 280 Euro kosten. Motorola hatte einen falschen Preis genannt und den heute korrigiert. Die Preisangabe im Artikel wurde entsprechend korrigiert.


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