Abo
  • Services:

Neues iPad Pro im Test: Von der Hardware her ein Laptop

Apple hat am neuen iPad Pro 12,9 einiges verbessert: So hat das große iPad ein sehr flüssig laufendes, verbessertes Display und einen der leistungsfähigsten Prozessoren, die in einem Tablet zu finden sind. Kann das Gerät jetzt ein Laptop-Ersatz sein?

Ein Test von veröffentlicht am
Das neue iPad Pro mit 12,9 Zoll großem Display
Das neue iPad Pro mit 12,9 Zoll großem Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple hat im Juni 2017 zwei neue Tablets seiner gehobenen iPad-Reihe vorgestellt: das iPad Pro 10,5 und das iPad Pro 12,9. Beim großen iPad Pro hat sich der Hersteller auf Verbesserungen der Hardware konzentriert und das Design bei dem des Vorgängers belassen.

Besonders beim Display und bei der Prozessorausstattung hat Apple sein großes Tablet mit Stifteingabe verbessert. Golem.de hat sich das neue iPad Pro im Test angeschaut - und ist sich danach immer noch nicht sicher, ob das iPad Pro wirklich ein Ersatz für einen Laptop sein kann.

  • Das neue iPad Pro 12,9 mit Smart Keyboard und Apple Pencil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Apple Pencil ist der der ersten iPad-Pro-Generation. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie beim ersten iPad Pro lässt sich das neue Modell mit dem Smart Keyboard nur in einem Winkel aufstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das generelle Design des Tastatur-Covers hat Apple nicht verändert - es gibt also auch weiterhin keine Möglichkeit, den Apple Pencil an der Tastatur zu befestigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display des neuen iPad Pro hat Apple verbessert: Dank der neuen maximalen Bildwiederholungsfrequenz von 120 Hertz wirken Animationen flüssiger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design des 12,9 Zoll großen Tablets hingegen unterscheidet sich nicht vom Vorgänger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Tablet wieder über einen Lightning-Stecker, die Akkulaufzeit beträgt bei Mischnutzung knapp zehn Stunden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ist die des iPhone 7 und hat 12 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPad Pro 12,9 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPad Pro 12,9 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPad Pro und einer seiner Vorgänger (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das neue iPad Pro 12,9 mit Smart Keyboard und Apple Pencil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Äußerlich ist das iPad Pro 12,9 von seinem Vorgänger kaum zu unterscheiden. Das Display hat die gleiche Auflösung von 2.732 x 2.048 Pixeln und wie beim ersten iPad Pro passt sich auch der Bildschirm des neuen Tablets der Temperatur des Umgebungslichts an. Diese True Tone genannte Funktion fanden wir schon bei den früheren iPad Pro sehr gut, auch beim neuen Modell sorgt sie wieder für eine angenehme Bildschirmbetrachtung.

Die Helligkeit des Displays hat Apple eigenen Angaben zufolge verglichen mit dem Vorgänger erhöht. Die von uns gemessene maximale Helligkeit liegt bei durchschnittlich 470 cd/qm. Draußen bei Tageslicht können wir Bildschirminhalte gut erkennen, auch die Reflexionen halten sich in Grenzen. Die Farben sind wie gewohnt natürlich, das Display macht insgesamt einen hervorragenden Eindruck.

Maximal 120 Hertz Bildwiederholungsrate

Stellenmarkt
  1. FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR ALGORITHMEN UND WISSENSCHAFTLICHES RECHNEN SCAI, Sankt Augustin
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Nicht gleich auf den ersten Blick ersichtlich ist die Erhöhung der maximalen Bildwiederholungsrate von 60 auf 120 Hertz. Nachdem wir das Tablet allerdings einige Zeit verwendet haben, bemerken wir die überaus flüssig wirkenden Animationen. Besonders sichtbar wird dies im direkten Vergleich zum iPad Pro 9,7: Bildschirminhalte wie Scrollen wirken flüssiger. Alle Animationen wirken insgesamt geschmeidiger, sowohl im Browser als auch in den verschiedenen Bereichen der Benutzeroberfläche.

Im Browser fällt uns das ruckelfreie Scrollen besonders auf. Beim Lesen mit gleichzeitigem Scrollen ist das sehr angenehm, die kleinen Microruckler auf anderen Geräten stören uns im direkten Vergleich nun doch etwas. Das neue iPad Pro läuft nicht permanent auf 120 Hertz, die Frequenz wird vom System je nach Anwendungsszenario angepasst. Dies soll den Akku schonen, zumal nicht immer hohe Wiederholungsraten notwendig sind - beispielsweise bei der Nutzung eines Schreibprogramms.

Neue Bildwiederholungrate bringt Verbesserungen beim Apple Pencil 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Philips 49PUS6482 UHD-TV mit Ambilight für 549,99€ statt 649€ im Vergleich)
  2. (u. a. Lust for Darkness für 11,49€ und Ghost of a Tale für 14,99€)
  3. 299€ (Vergleichspreis 403,90€)

neocron 16. Okt 2017

jetzt hast du es endlich verstanden! DU verbindest es nicht mit den vorzuegen, das war...

Crass Spektakel 04. Jul 2017

Mir hat das hier gut gefallen: https://geizhals.de/odys-shape-pro-x610176-a1629607.html...

neocron 28. Jun 2017

es ging um das iPad mit A10X chip, und nicht dem alten A9X! Bitte genauer lesen! und...

Trollversteher 27. Jun 2017

Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Die Verbreitung des iPad Pro ist (im Vergleich zum...

Gandalf2210 25. Jun 2017

Ich finde Golem sollte die Überschrift anpassen ;)


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Game Workers Unite: Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!
Game Workers Unite
Spieleentwickler aller Länder, vereinigt euch!

Weniger Crunchtime, mehr Lunchtime: Die Gewerkschaft Game Workers Unite will gegen schlechte Arbeitsbedingungen in der Spielebranche vorgehen - auch in Deutschland.
Von Daniel Ziegener

  1. Spielebranche Neue Konsole unter dem Markennamen Intellivision geplant
  2. The Irregular Corporation PC Building Simulator verkauft sich bereits 100.000 mal
  3. Spielemarkt Download-Anteil bei Games steigt auf 42 Prozent

Live-Linux: Knoppix 8.3 mit Docker
Live-Linux
Knoppix 8.3 mit Docker

Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
Ein Bericht von Klaus Knopper


    Sony: Ein Kuss und viele Tode
    Sony
    Ein Kuss und viele Tode

    E3 2018 Mit einem zärtlichen Moment in The Last of Us 2 hat Sony sein Media Briefing eröffnet - danach gab es teils blutrünstiges Gameplay plus Rätselraten um Death Stranding von Hideo Kojima.
    Ein Bericht von Peter Steinlechner

    1. Ghost of Tsushima Dynamischer Match im offenen Japan
    2. Nintendo Kein wirklich neues Smash und Fire Emblem statt Metroid
    3. Ubisoft Action in Griechenland und Washington DC

      •  /