Neues Geschmacksmuster: Google Glass soll ansehnlicher werden
Google-Glass-Nutzer sind leicht zu erkennen: Sie tragen ein auffälliges Brillengestell. Besonders modisch ist das nicht, doch das könnte sich bald ändern. Google wurde ein neues Designpatent zugesprochen.
Google Glass fällt vor allem durch das kleine, aber deutlich erkennbare Mikrodisplay vor einem Auge auf und unterscheidet den Nutzer von anderen Brillenträgern. Google hat nun in den USA ein Geschmacksmuster (Designpatent) erhalten (D710,928S), in dem eine Brille gezeigt wird, die weniger auffällig aussieht. Das Mikrodisplay vor dem Auge ist verschwunden.
Dafür wurde links und rechts in den Bügeln der Brille eine Projektionstechnik untergebracht. Aus den Zeichnungen geht nicht hervor, wie diese funktionieren sollen.
Das US Patent D710,928S wurde Googles Ingenieur Mitchell Heinrich am 12. August 2014 zugesprochen. Es scheint vornehmlich auf das Äußere der Brille abzuzielen, die weniger auffällig ist als die bisherigen Explorer-Modelle. Diese führten schon zu Stigmatisierungen in der Öffentlichkeit. In einigen Restaurants, Kinos und Kneipen wurden die Brillen gar verboten, obwohl sie einen geringen Verbreitungsgrad haben und aus dem Beta-Stadium noch nicht hinaus sind.
Die Google Glass wurde erst Ende Juni 2014 in Großbritannien auf den Markt gebracht. Sie kostet in den USA ohne Steuern 1.500 US-Dollar, also ungefähr 1.100 Euro. In Großbritannien liegt der Preis bei 1.000 britischen Pfund - umgerechnet 1.250 Euro. Dort ist bisher nur die einfache Version der Glass erhältlich. In den USA gibt es eine deutlich größere Auswahl an Modellen mit verschiedenen Gestellen. Kürzlich stellte Google eine von der Designerin Diane von Fürstenberg entworfene Kollektion vor.
In Deutschland ist die Brille offiziell noch nicht erhältlich.
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