Neues Framework gRPC: Googles Angriff auf REST

Representational State Transfer (REST) nutzen viele; gRPC (g Remote Procedure Call) will vieles besser machen, weil REST nicht besonders schnell ist, eine Menge Overhead in den Nachrichten hat und das synchrone Halten von Client- und Server-Definitionen oft individuelle, selbstgestrickte Ansätze erfordert. gRPC versucht einen anderen Ansatz: Mit klar definierten Schnittstellen, der Nutzung des schnellen HTTP/2-Protokolls, ohne Overhead in den Nachrichten und mit einer mächtigen Codegeneration versucht es, dem Marktführer die Stellung zu nehmen.
Was ist eigentlich gRPC?
Übertragungsarten, -frameworks und -protokolle gibt es viele, doch keine haben es so gut geschafft, einen De-facto-Standard zu erzeugen, wie REST. Gerade aus der Webentwicklung ist REST(öffnet im neuen Fenster) nicht mehr wegzudenken. Es wird durch die Nutzung des HTTP-Protokolls nicht nur auf sämtlichen Browsern nativ unterstützt, sondern inzwischen auch von vielen Programmiersprachen und Frameworks durch Templates und QoL-Implementationen adaptiert.