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Nutzer müssen sich künftig bei Facebook möglicherweise häufiger mit eigenen Fotos identifizieren.
Nutzer müssen sich künftig bei Facebook möglicherweise häufiger mit eigenen Fotos identifizieren. (Bild: Chris Jackson/Getty Images)

Neues Captcha: Facebook verlangt Foto zur Identifizierung

Nutzer müssen sich künftig bei Facebook möglicherweise häufiger mit eigenen Fotos identifizieren.
Nutzer müssen sich künftig bei Facebook möglicherweise häufiger mit eigenen Fotos identifizieren. (Bild: Chris Jackson/Getty Images)

Wer kein Porträtbild von sich hochlädt, bekommt keinen Zugriff auf sein Profil: Mit dieser drastischen Methode will Facebook in seinem Netzwerk künftig möglicherweise den Unterschied zwischen Menschen und Bots erkennen.

Auf Twitter und in anderen sozialen Netzwerken berichten mehrere Nutzer (Beispiel) von einem neuen Captcha auf Facebook - also einer Methode, mit der zwischen menschlichen Anwendern und Bots unterschieden werden soll. Um Zugang zu ihrem Profil zu erhalten, müssen die Nutzer ein Foto von sich hochladen, auf dem ihr Gesicht zu erkennen ist. "Wir prüfen es und löschen es dann dauerhaft von unseren Servern", schreibt Facebook in der eingeblendeten Aufforderung.

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Ein Firmensprecher hat gegenüber dem US-Magazin Wired.com inzwischen bestätigt, dass die Meldungen zutreffen. Seinen Angaben zufolge prüft Facebook vor allem, ob es sich um ein einzigartiges Foto handelt - vermutlich findet also ein Abgleich mit anderen Porträts aus Bilddatenbanken statt. Der Sprecher macht allerdings keine weiteren Angaben zu dem Verfahren.

Unklar ist, was bei Nutzern passiert, die einfach kein Foto von sich zur Hand haben, oder die - aus welchen Gründen auch immer - kein Bild hochladen können oder wollen. Der Text, in dem die Nutzer zum Upload aufgefordert werden, gibt keinerlei Alternative an, wie man sich dann Zugang zu seinem Profil verschaffen kann. Auf Reddit berichten Nutzer, dass das Captcha bereits vereinzelt seit April 2017 aufgetaucht sein. Nun kommt es aber offenbar häufiger zum Einsatz.

Die Verwendung von Fotos auf Facebook erinnert auf den ersten Blick an den Anfang November 2017 gestarteten Versuch der Firma in Australien, mit dem das Veröffentlichen von Rachepornos verhindert werden soll. Möglicherweise betroffene Nutzer sollen dazu als vorbeugende Maßnahme ausgerechnet Nacktbilder von sich in einen gesicherten Bereich bei Facebook hochladen, damit das Netzwerk ähnliche Bilder frühzeitig erkennt und die Veröffentlichung automatisiert verhindert. Eigentlich hat der nun geforderte Upload von Bildern zum Entsperren des eigenen Kontos damit aber nichts zu tun.


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supersam87 30. Nov 2017

Ziemlich frech von Facebook - das Kerngeschäft wird dadurch nur noch unnötiger. Die...

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nachgefragt 30. Nov 2017

Daran lag es im Fall von MySpace aber nicht. MySpace is nur rund 6 Monate älter als...

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DebugErr 30. Nov 2017

Blöder Witz ohne Text

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chefin 30. Nov 2017

vermutlich denkst du zu kurz. Ein Bild hochladen ohne ein Selfi oben zu haben bewirkt...

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CyKr 29. Nov 2017

Man kann sich schon mal dran gewöhnen. In 21 Monaten wird das Standard: https://www.heise...

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