Neues Buch: Jobs soll doch gegen Apple-Fernseher gewesen sein
Steve Jobs soll sich bei einem Treffen mit seinen hundert besten Mitarbeitern im Jahr 2010 gegen einen Fernseher von Apple ausgesprochen haben. Das berichtet die frühere Wall-Street-Journal-Reporterin Yukari Iwatani Kane in ihrem Buch(öffnet im neuen Fenster) "Haunted Empire: Apple after Steve Jobs" laut einem Vorbericht von Business Insider(öffnet im neuen Fenster) . Das Buch erscheint am 18. März 2014.
Auf die Frage, ob Apple als Nächstes einen Fernseher plane, habe Jobs sofort mit einem "Nein" geantwortet. "Das Fernsehgeschäft ist schrecklich. Sie verkaufen sich schlecht und die Marge ist mies" , habe er gesagt.
Einige der Anwesenden waren sich jedoch nicht sicher, ob Jobs es wirklich so meinte, wie er es sagte. Er könne auch einfach versucht haben, die Beschäftigten auf ihre tatsächlichen Aufgaben zu fokussieren, statt vorschnell an ferne Produktziele zu denken.
Denn Jobs hatte öffentlich über die Pläne zu einem Apple-Fernseher gesprochen. Das Gerät solle über den Onlinespeicherdienst iCloud auf die Daten des Anwenders zugreifen und wie die anderen Apple-Modelle eine Synchronisation ermöglichen, sagte Jobs seinem offiziellen Biografen Walter Isaacson. Der Fernseher solle besonders einfach zu bedienen sein: "Er wird die simpelste Bedienung haben, die man sich vorstellen kann. Ich habe das Problem am Ende geknackt." Jobs zog sich Mitte Januar 2011 aus gesundheitlichen Gründen zurück und starb im Oktober 2011 an Krebs.
Am 10. Mai 2012 hatte Foxconn-Chef Terry Gou erklärt, dass sein Unternehmen die Produktion des Apple-Fernsehers vorbereite, später die Aussage jedoch widerrufen lassen.
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