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Neues Betriebssystem: Microsoft erklärt Windows Server 2025

Mit Hotpatching, Winget, 32K-Domain-Controllern und vielen weiteren Features ist Windows Server 2025 ein relevantes Upgrade.
/ Oliver Nickel
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Windows Server 2025 hat diverse neue Features. Gut, dass Microsoft sie erklären kann. (Bild: Pixabay.com)
Windows Server 2025 hat diverse neue Features. Gut, dass Microsoft sie erklären kann. Bild: Pixabay.com

Microsoft hat weitere Details zu Windows Server 2025 vorgestellt. Unter anderem erklärt das Unternehmen(öffnet im neuen Fenster) einige Fragen zum neuen Thema Hotpatching, welches mit dem Betriebssystem erstmals integriert wird. Hotpatching erlaubt es, diverse Sicherheitsupdates auf Server aufzuspielen, ohne diese anschließend neustarten zu müssen. Das kann im laufenden Betrieb eine große Hilfe sein. Hotpatches sollen zudem wesentlich schneller installieren, was eine Menge Zeit sparen kann.

Allerdings funktioniert das nicht bei jedem Update. Microsoft wird stattdessen eine dreimonatige Kadenz einführen. Zwei von drei monatlichen Updates werden per Hotpatching aufgespielt. Im Januar, April, Juli und Oktober werden allerdings Updates mit Neustartpflicht aufgespielt. So sind beispielsweise neue Versionen von .Net bisher noch nicht über Hotpatches aufspielbar.

Windows Server 2025 erhält zudem diverse Neuerungen beim wichtigen Active-Directory-Teil. So werden künftig 32K-Page-Größen unterstützt. Dafür müssen allerdings alle Domain-Controller in der Domain für das größere Format eingerichtet werden. Ansonsten laufen sie auch weiter im 8K-Pages-Modus.

NVMe-Treiber für bessere Leistung

Außerdem führt Microsoft Schritt für Schritt das Kerberos-Protokoll für die Authentifizierung in Windows Server 2025 und Active Directory ein. Kerberos soll in möglichst kurzer Zeit das ältere NTLM ersetzen. Mit Windows Server 2025 können sich lokale Accounts beispielsweise über das neue Protokoll identifizieren.

In Windows Server 2025 wird ein neuer NVMe-Treiber verwendet. Der soll bis zu 70 Prozent mehr IOPs auf der ansonsten gleichen Hardware im Vergleich zu Windows Server 2022 liefern. Außerdem wird das Virtualisierungsframework HyperV mit GPU Partitioning ausgestattet. Dabei kann eine installierte Grafikkarte mit mehreren laufenden virtuellen Maschinen geteilt werden.

Windows Server 2025 kann direkt über Windows Update auf ein System mit Windows Server 2022 aufgespielt werden. Dieses Feature hat Microsoft von Windows 11 übernommen, welches ebenfalls direkt über Windows Update von Windows-10-Rechnern aus installiert werden kann.

Das Betriebssystem wird mit einigen weiteren Features ausgestattet, etwa dem Applikationsmanager Winget. Alle Änderungen stellt Microsoft in einem Blog-Post vor.


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