Abo
  • Services:

Streamingmöglichkeiten begrenzt

Der Fokus des neuen Apple TV ist - auch seitens Apple - sehr auf Spiele ausgelegt. Darüber sollte aber nicht vergessen werden, dass es sich bei dem Gerät um eine Set-Top-Box für den Fernseher handelt, die das Kürzel "TV" im Namen trägt. Dementsprechend sollte das neue Apple TV dem Nutzer reichlich Zusatzoptionen bieten, die sich auf das Fernsehen beziehen - also eine gute Auswahl an Streaming- und Video-Apps sowie Mediatheken.

  • Das neue Apple TV mit Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Vom Design her sieht das vierte Apple TV aus wie sein Vorgänger, die Tastatur wurde hingegen neu gestaltet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Apple TV finden Nutzer jetzt keinen optischen Audioausgang mehr. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung hat zusätzliche Knöpfe und ein Touchpad erhalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite des Apple TV (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung hat einen eingebauten Akku und wird über ein Lightning-Kabel geladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue Apple TV mit seiner Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das neue Apple TV mit Zubehör (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wichtige Streaming-Abo-Dienste fehlen

Stellenmarkt
  1. Bank11 für Privatkunden und Handel GmbH, Neuss
  2. ENERCON GmbH, Aurich

In diesem Punkt hinkt das Apple TV aber der Konkurrenz hinterher: Neben dem eigenen iTunes-Store mit Kauf- und Leihfilmen sowie -serien finden sich an Streaming-Abo-Anbietern aktuell nur Netflix und Watchever im App Store, an Mediatheken sind nur die des ZDF und die von Arte zu finden. Die Streamingabos von Sky Go, Sky Online, Maxdome oder Amazon Video sind mit dem Apple TV momentan nicht nutzbar - für Abonnenten dieser Dienste ist das Apple TV in dieser Hinsicht keine Hilfe bei der Erweiterung des Fernsehangebotes.

Damit hat das Apple TV die gleichen Probleme wie die namhaften Set-Top-Boxen - die wie der Nexus Player, das Fire TV und der Fire TV Stick aber teilweise deutlich günstiger sind. Bei der Konkurrenz haben sich bestimmte Anbieter bisher noch nicht geregt, wenn es um die Bereitstellung der eigenen Apps geht. Es bleibt abzuwarten, ob Apple das bei seiner Set-Top-Box eher schafft.

Sprachsteuerung mit Kontext-Verständnis

Wie andere Anbieter auch hat Apple beim neuen Apple TV eine Sprachsteuerung integriert. Siri ist jedoch umfangreicher und besser ins System integriert als die Assistenten bei Android-TV-Geräten oder Amazons Set-Top-Boxen. So lassen sich Filme und Serien nicht nur in iTunes suchen, sondern auch in Netflix - und zwar zuverlässig, ohne dass sich der Nutzer Gedanken um eine korrekt gestellte Anweisung machen muss. Halten wir die Sprachsuchtaste gedrückt, können wir beispielsweise Anfragen wie "Zeige mir Actionfilme aus den 80ern" stellen. Die Ergebnisse zeigen iTunes- und Netflix-Inhalte gemeinsam an - möchten wir nur Netflix-Ergebnisse sehen, können wir dies einfach ansagen. Alternativ können wir nach der ersten Suche auch noch die Anweisung "Nur die auf Netflix" hinterherschieben.

Siri für das Apple TV versteht zu einem gewissen Maße den Kontext des vom Nutzer Gesagten. Suchen wir etwa nach romantischen Komödien, können wir ebenfalls eine Nachfrage hinterherschieben, die die Resultate auf ein bestimmtes Jahrzehnt beschränkt. Auch die Suche nach Schauspielern und Regisseuren ist möglich.

Aktuell unterstützt die globale Sprachsuche nach Medieninhalten allerdings ausschließlich iTunes und Netflix - weder Watchever noch Youtube, Vevo oder die ZDF- und Arte-Mediathek werden durchsucht. Diese lassen sich auch nicht mit einem expliziten Kommando durchforsten: "Suche Taylor Swift auf Youtube" quittiert Siri mit einem "Ich kann leider nicht im Internet suchen". Antworten, die mit "Ich kann nicht" anfangen, hören wir für unseren Geschmack im Test ein wenig zu häufig. Insbesondere Nutzer, die Siri auf ihren iOS-Geräten verwenden, dürften überrascht sein, wie doof die Apple-TV-Siri stellenweise ist.

 Aufgeräumter StartbildschirmSiri sucht ... doch nicht 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 12,99€
  3. 2,99€

yeti 24. Nov 2015

Warum nimmt man nicht gleich einen Mac Mini mit HDMI ans TV und installiert Kodi? Dann...

Yeeeeeeeeha 19. Nov 2015

Ah, danke für die ausführliche Aufklärung :) Ich glaub ich werd alt *lach*

Yeeeeeeeeha 19. Nov 2015

Oh, auch keine schlechte Idee! Wie heisst das Ding?

dastash 18. Nov 2015

Gut, du kaufst Dir nur weil du es "jetzt" nicht brauchst keine aktuelle HW sondern...

Trollversteher 18. Nov 2015

Wo hat Cook denn das Apple TV als "die Zukunft des TVs" bezeichnet? Mir ist nur der...


Folgen Sie uns
       


Amazons Fire HD 10 Kids Edition - Hands on

Das Fire HD 10 Kids Edition ist das neue Kinder-Tablet von Amazon. Das Tablet entspricht dem normalen Fire HD 10 und wird mit speziellen Dreingaben ergänzt. So gibt es eine Gummiummantelung, um Stürze abzufangen. Außerdem gehört der Dienst Freetime Unlimited für ein Jahr ohne Aufpreis dazu. Das Fire HD 10 Kids Edition kostet 200 Euro. Falls das Tablet innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf kaputtgeht, wird es ausgetauscht.

Amazons Fire HD 10 Kids Edition - Hands on Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Indiegames-Rundschau: Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm
Indiegames-Rundschau
Schiffbruch, Anime und viel Brummbrumm

Gas geben, den weißen Hai besiegen und endlich die eine verlorene Socke wiederfinden: Die sommerlichen Indiegames bieten für jeden etwas - besonders fürs Spielen zu zweit.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Schwerelose Action statt höllischer Qualen
  2. Indiegames-Rundschau Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
  3. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Nasa-Teleskop: Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
Nasa-Teleskop
Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig

Seit 1996 entwickelt die Nasa einen Nachfolger für das Hubble-Weltraumteleskop. Die Kosten dafür stiegen seit dem von 500 Millionen auf über 10 Milliarden US-Dollar. Bei Tests fiel das Prestigeprojekt zuletzt durch lockere Schrauben auf. Wie konnte es dazu kommen?
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt US-Regierung gibt der Nasa nicht mehr Geld für Mondflug

    •  /