Abo
  • Services:

Neuer Unternehmenssitz: Google zieht unters Zelt

Google hat seinen Bauantrag für den neuen Unternehmenssitz im kalifornischen Mountain View bei der Stadtverwaltung eingereicht. Er zeigt ein Bürogebäude, das mit riesigen Glasdächern überspannt ist, die wie ein Zelt über dem Gebäude liegen.

Artikel veröffentlicht am ,
So soll Googles neues Hauptquartier aussehen.
So soll Googles neues Hauptquartier aussehen. (Bild: City of Mountain View/Google)

Anfang 2015 zeigte Google erste Entwürfe seines neuen Hauptquartiers in Mountain View. Schon damals wurde bekannt, dass es zweistöckige Hauptgebäude geben soll, die mit weit geschwungenen Glasdächern bedeckt werden sollen.

  • Googles neues Hauptquartier (Bild: City of Mountain View/Google)
  • Googles neues Hauptquartier (Bild: City of Mountain View/Google)
  • Googles neues Hauptquartier (Bild: City of Mountain View/Google)
  • Googles neues Hauptquartier (Bild: City of Mountain View/Google)
  • Googles neues Hauptquartier (Bild: City of Mountain View/Google)
  • Googles neues Hauptquartier (Bild: City of Mountain View/Google)
  • Googles neues Hauptquartier (Bild: City of Mountain View/Google)
  • Googles neues Hauptquartier (Bild: City of Mountain View/Google)
Googles neues Hauptquartier (Bild: City of Mountain View/Google)
Stellenmarkt
  1. E3/DC GmbH, Göttingen
  2. symmedia GmbH, Bielefeld

In den neuen Unterlagen wird eine einzige, riesige Glasdeckenkonstruktion gezeigt, die vollständig mit Solarzellen versehen ist. Während es im ersten Entwurf noch vier Gebäude mit kleineren Dächern gab, soll nun eine einzige, riesige Dachfläche geplant werden, die das Hauptquartier überspannt.

Die Glasdächer sollen vor allem Licht hindurchlassen, sind aber auch Teil des Belüftungssystems und des Lärmschutzkonzepts. Ein Geschäft sowie ein Café soll es in dem Gebäude ebenfalls geben.

Aus der Ferne betrachtet wirken die Glasdächer mit ihren organischen und teilweise pagodenartigen Formen ein wenig wie die Dachkonstruktion über dem Olympiapark und Stadion in München. Das dortige Zeltdach wurde von Architekt Frei Otto entworfen. Der technische Aufbau ist allerdings ganz anders - die charakteristische Seilnetzkonstruktion fehlt bei Google.

Die Gemeindeverwaltung von Mountain View hat die neuen Bilder und Unterlagen für das Bauvorhaben veröffentlicht, das rund 55.000 Quadratmeter Bürofläche umfasst. Dazu kommen 4.100 Quadratmeter Innenraumbegrünung. 1.200 Parkplätze, 660 Unterbringungsmöglichkeiten für Fahrräder sowie 440 Fahrradständer und 400 Plätze für eine Bike-Sharing-Anlage gehören ebenfalls dazu. Das gesamte Baugelände ist rund 75.000 Quadratmeter groß.

Für die Planungen hat Google zwei europäische Architekten engagiert: den Dänen Bjarke Ingels und den Engländer Thomas Heatherwick. Die ersten Strukturen sollen nach den Planungen von Google im Jahr 2020 fertig sein, hieß es 2015.

Google macht es damit Apple, Amazon und Facebook nach, die bereits ambitionierte neue Unternehmenssitze bauen: Apple baut in Cupertino einen runden Campus. Das von dem englischen Architekten Norman Foster geplante Gebäude soll noch 2016 fertig werden. Facebook hat sich von Frank Gehry ein Bürogebäude mit einem bepflanzten Dach zeichnen lassen. Für Amazon hat das Architektenbüro NBBJ einen Campus in Seattle geplant, der von drei Glaskuppeln überwölbt ist.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  2. ab 234,90€
  3. 199€ + Versand

Squirrelchen 17. Mär 2016

Welche Server? Die Server stehen in den RZs und nicht im Hauptquartier. Eventuell...

Pjörn 17. Mär 2016

Warren Buffet soll ja auch sehr überrascht gewesen sein als er festgestellt hat, dass er...

Bautz 16. Mär 2016

Dafür gibt es entsprechende Beschichtungen, die das sowas verhindern. Aber trotzdem kann...

s1ou 16. Mär 2016

Denke er spielt darauf an, dass das FBI Apple damit droht den Source Code fürs iPhone zu...

Verox 16. Mär 2016

hach die Minimalflächen mal wieder


Folgen Sie uns
       


Openbook erklärt (englisch)

Openbook ist ein neues soziales Netzwerk, das sich durch Crowdfunding finanziert hat. Golem.de hat sich mit dem Gründer Joel Hernández über das Projekt unterhalten.

Openbook erklärt (englisch) Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Urheberrechtsreform: Was das Internet nicht vergessen sollte
Urheberrechtsreform
Was das Internet nicht vergessen sollte

Die Reform des europäischen Urheberrechts ist eine Niederlage für viele Netzaktivisten. Zwar sind die Folgen der Richtlinie derzeit kaum absehbar. Doch es sollten die richtigen Lehren aus der jahrelangen Debatte mit den Internetgegnern gezogen werden.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media will Milliarden von Google
  2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
  3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

Raspi-Tastatur und -Maus im Test: Die Basteltastatur für Bastelrechner
Raspi-Tastatur und -Maus im Test
Die Basteltastatur für Bastelrechner

Für die Raspberry-Pi-Platinen gibt es eine offizielle Tastatur und Maus, passenderweise in Weiß und Rot. Im Test macht die Tastatur einen anständigen Eindruck, die Maus hingegen hat uns eher kaltgelassen. Das Keyboard ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Bastelprojekte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Bastelcomputer Offizielle Maus und Tastatur für den Raspberry Pi
  2. Kodi mit Raspberry Pi Pimp your Stereoanlage
  3. Betriebssystem Windows 10 on ARM kann auf Raspberry Pi 3 installiert werden

    •  /