Neuer Predator-Film Prey: Die intensivste Jagd seit 1987

Disney+ präsentiert das neueste Kapitel der Predator-Saga, das in die Vergangenheit führt - ins Jahr 1719.

Eine Rezension von Peter Osteried veröffentlicht am
Hier stimmt doch etwas nicht, denkt sich Naru (Amber Midthunder) in Prey.
Hier stimmt doch etwas nicht, denkt sich Naru (Amber Midthunder) in Prey. (Bild: Disney)

Mit Predator: Upgrade sollte das Franchise 2018 eigentlich neu gestartet werden. Pläne für Fortsetzungen waren gemacht, aber der Film blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück, ein Sequel war damit schnell abgesagt.

Inhalt:
  1. Neuer Predator-Film Prey: Die intensivste Jagd seit 1987
  2. Kontemplative Action

Hinzu kam ein Rechtsstreit zwischen Jim und John Thomas und Disney. Die beiden Autoren verklagten das Haus der Maus, weil sie entsprechend US-Gesetzen die Urheberrechte an ihrer Schöpfung aus dem Jahr 1987 zurückhaben wollten. Über das Ergebnis ist nichts bekannt, die Parteien haben offenbar Stillschweigen bewahrt.

Heißt: Geld ist geflossen und die beiden Thomas-Brüder sind ausführende Produzenten von Prey, dem neuesten Film der Predator-Reihe. Dieser läuft nun ab 5. August bei Disney+ und will sich augenscheinlich stark von den Vorgängern abheben. Er erzählt eine Geschichte des Predator im Jahr 1719.

Jäger und Gejagte

Naru (Amber Midthunder) ist eine Komantschin und als Jägerin ebenso gut wie jeder Mann des Stammes. Als sie eine Erscheinung am Himmel beobachtet und völlig unbekannte Spuren auf dem Boden findet, ist sie sicher, dass ihr Stamm sich einer ganz neuen Bedrohung gegenübersieht. Ein kleiner Trupp wird losgeschickt, um einen Vermissten zu suchen - und begegnet einer Kreatur aus dem All, die nur aus einem Grund auf die Erde gekommen ist: um zu jagen.

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Naru stellt sich der Bedrohung. Dabei ändern sich immer wieder die Rollen dessen, der gejagt wird, und der jagt.

Kein Überraschungsfilm mehr

Dan Trachtenberg (10 Cloverfield Lane) hat zusammen mit Autor Patrick Aison vier Jahre an der Entwicklung des Films gearbeitet. Das geschah in absoluter Stille und unter größter Geheimhaltung. Eigentlich war der Plan, das Publikum mit einem fertigen Predator-Film zu überraschen, 2021 wurde jedoch die Info durchgestochen, dass Prey in Produktion sei - das war mitten während der Dreharbeiten in Kanada.

Der Film weckte sofort Interesse. Nicht nur, weil er losgelöst von allen anderen Teilen des Franchise ist und einen Titel hat, der nicht sofort an Predator denken lässt. Sondern auch, weil das Setting ungewöhnlich ist. In den Comics wurden über Jahrzehnte hinweg Geschichten mit dem Predator in den unterschiedlichsten Zeiten erzählt, bei den Filmen ist dies aber nun neu.

Zugleich lässt die Geschichte mehr als alle anderen an den ursprünglichen Film von 1987 denken. Produzent John Davis hält ihn für so gut wie den ersten: "Ich hatte das Gefühl, dass wir dem Original so nahekommen wie keines der anderen Sequels. Es waren andere Orte, andere Geschichten. Dieser Film hier komplimentiert den ersten jedoch. Er ist genauso gut."

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Kontemplative Action 
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violator 09. Aug 2022 / Themenstart

Trotzdem ist der Predator eigentlich nicht zu besiegen. Dass es die Figuren trotzdem...

ohinrichs 09. Aug 2022 / Themenstart

Du stellst zu viele Fragen. ;) Mir fallen jetzt keine Passagen ein, aber in den Predator...

ThadMiller 09. Aug 2022 / Themenstart

Nein, davon kann es nicht genug geben. ^^

Manhattan Julius 05. Aug 2022 / Themenstart

Bun auch gespannt drauf. Hoffe Disney lässt alles drinne.

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