Neuer Nokia-Chef: "Wir hatten Höhen und Tiefen"

Der neue Nokia-Chef gesteht Schwankungen in der Performance ein. Er soll dem zum Verkauf stehende Unternehmen mit Lieferschwierigkeiten wieder eine Richtung geben.

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Pekka Lundmark, der neue Chief Executive Officer von Nokia
Pekka Lundmark, der neue Chief Executive Officer von Nokia (Bild: Nokia)

Pekka Lundmark, der neue Chief Executive Officer von Nokia, hat erklärt, dass der finnische Telekommunikationsausrüster sich in einer Zeit, in der die Technologiebranche zunehmend in Handels- und politische Konflikte verwickelt wird, von der Geopolitik fernhalten wolle. "Ich denke, es wäre ein großer Fehler, wenn einzelne Unternehmen eine politische Agenda betreiben würden", sagte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Wir haben keine politische Agenda, wir sind ein reiner Geschäftsbetrieb." "Wir hatten Höhen und Tiefen in der Performance von Nokia und das Unternehmen hat einen grundlegenden Wandel durchlaufen", sagte er. "Aber ich bin auch vorsichtig optimistisch in Bezug auf die aktuelle Situation."

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Der Nachfolger von Rajeev Suris hat in diesem Monat die Konzernführung übernommen. Der 57-jährige wechselte überraschend von dem finnischen Energieversorger Forum zurück zu Nokia. Das Unternehmen soll im Markt gegenwärtig erhebliche Lieferschwierigkeiten bei 5G-Stationen haben. Die Deutsche Telekom hatte Nokia mitgeteilt, dass der finnische Konzern nur dann einen Teil der 5G-Netze in Europa ausrüsten dürfe, wenn Produkte und Service besser würden. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters im Februar 2020 unter Berufung auf interne Dokumente des Telekom-Managements und eine interne Quelle. Die Telekom widersprach später offiziell der Darstellung.

Nokia prüft seit einiger Zeit strategische Optionen, die von potenziellen Verkäufen von Unternehmensteilen bis hin zu Fusionen mit Konkurrenten reichen.

Neuer Nokia-Chef redet mit den Kunden

Nach wenigen Tagen in der Unternehmensführung sagte Lundmark, er sei damit beschäftigt, mit Kunden zu sprechen, und er wolle einen Weg nach vorne finden. "Mein Ziel ist definitiv, dass ich noch vor Jahresende etwas Konkreteres über die nächsten Schritte sagen kann, die wir auf dem Markt machen werden",, sagte er.

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Der Aktienkurs ist seit dem Hoch aus dem Jahr 2015, als der Kauf von Alcatel-Lucent angekündigt wurde, um 40 Prozent gefallen. Lundmark sagte, er habe Pläne für einen Investorentag "zu gegebener Zeit". Ein seltenes Ereignis bei Nokia, das seit 2009 nur zwei Kapitalmarkttage abgehalten hat, den letzten im Jahr 2016.

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