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Neuer Nasa-Chef: Nächster Milliardär für die US-Administration

Jared Isaacman wird Chef der Nasa . Trotz aller Bedenken wegen enger Beziehungen zu SpaceX steht seiner Einsetzung nichts mehr im Weg.
/ Mario Petzold
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Jared Isaacman hat schon bei seiner ersten Nominierung im April 2025 seine Eignung als Nasa-Chef darlegen müssen. (Bild: Getty Images/Kevin Dietsch)
Jared Isaacman hat schon bei seiner ersten Nominierung im April 2025 seine Eignung als Nasa-Chef darlegen müssen. Bild: Getty Images/Kevin Dietsch

Wie unter anderem Reuters berichtet(öffnet im neuen Fenster) , hat sich der US-Senat für den nominierten Jared Isaacman als zukünftigen Chef der US-amerikanischen Weltraumbehörde Nasa ausgesprochen. Am Ende gab es nur 30 Gegenstimme bei 67 Zustimmungen, so dass der Einsetzung nichts mehr im Wege stehen dürfte.

Der gesamte Prozess zieht sich bereits seit Anfang 2025 hin. Isaacman wurde erst von Donald Trump nominiert, später wurde dies zurückgenommen, als Elon Musk und der US-Präsident sich öffentlich zerstritten hatten.

Enge Beziehung, viele Interessenskonflikte

Jared Isaacman gilt als Fürsprecher einer bemannten Marsmission und hat enge Kontakte zu SpaceX sowie zu Elon Musk. Dass er nun eine Behörde mit einem jährlichen Budget von 25 Milliarden US-Dollar führen sollen, die große Summen davon an SpaceX weitergibt, dürfte zu größeren Interessenskonflikten führen.

Erst im Oktober erklärte der noch amtierende Chef der Nasa, Sean Duffy , dass ein Konkurrent von SpaceX mit zusätzlichem Geld ausgestattet werden solle, um die geplante Mondmission nicht zu gefährden.

SpaceX wird weiterhin an seinem Starship bauen können, aber weil das geplante orbitale Tankmanöver von Ingenieuren der Nasa als nicht sicher eingestuft wurde, darf nun auch Blue Origin von Amazongründer Jeff Bezos zusätzliche Milliarden für einen möglichen Flug zum Mond einplanen.

Als Jugendlicher reich geworden

Jared Isaacmans Vermögen geht zurück auf ein Unternehmen, das er mit 16 Jahren gründete. Der Zahlungsdienstleister Shift4, dessen CEO Isaacman weiterhin ist, soll mehr als 2 Milliarden US-Dollar wert sein.

Er reiht sich damit ein in einen umfangreichen Kreis an Milliardären im Umfeld der US-Regierung. Laut Washington Post(öffnet im neuen Fenster) ist er der Dreizehnte auf der Liste.


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