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Neuer ISO-Standard 31700:
Meilenstein für den Datenschutz oder DSGVO-Bluff?

Ein neuer ISO-Standard soll Firmen dazu bringen, sich mehr um Datenschutz zu kümmern. Kritiker zweifeln allerdings an seiner Wirksamkeit.
/ Christiane Schulzki-Haddouti
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Vor dem Bauen überlegen: Privacy by Design heißt, dass Datenschutz schon beim Entwickeln eines Produkts oder einer Dienstleistung berücksichtigt werden muss. (Bild: Pixabay)
Vor dem Bauen überlegen: Privacy by Design heißt, dass Datenschutz schon beim Entwickeln eines Produkts oder einer Dienstleistung berücksichtigt werden muss. Bild: Pixabay

Nach dem Cambridge-Analytica-Skandal machte sich die Internationale Organisation für Normung (ISO) umgehend daran, einen neuen Standard zu formulieren, der Datenschutz bereits im Design-Prozess einbacken sollte. Das Ergebnis ist der Standard ISO 31700 für Privacy by Design. Hier müssen Firmen bereits bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen technisch-organisatorischen Datenschutz berücksichtigen, etwa in Form von Pseudonymisierung und Verschlüsselung. Aber: Es gibt ja schon die DSGVO. Wozu der neue Standard?

ISO 31700 gibt es seit Februar 2023. Der neue Privacy-by-Design-Standard soll Unternehmen dabei helfen, technisch-organisatorischen Datenschutz bereits bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen zu berücksichtigen. Er betont damit die proaktive Gestaltung von Datenschutzmaßnahmen, wie etwa den Einsatz von Pseudonymisierung und Verschlüsselung.

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