Neuer Hardwarepartner: In der nächsten Google Glass steckt Intel-Technik

Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge entwickelt Google eine für 2015 geplante Version der Glass-Brille gemeinsam mit Intel(öffnet im neuen Fenster) . Statt eines Chips von Texas Instruments dürfte in dem Wearable ein Quark-Prozessor stecken, was einen Architekturwechsel von ARM auf x86 bedeuten würde.
Intel hatte die Quark-X1000-Serie auf dem IDF 2013 vorgestellt , der Edison genannte Kleinstrechner und die Galileo-Plattform basieren auf dem System-on-a-Chip. Der Quark-Kern erinnert an die P5-Technik, bietet allerdings nur eine statt zwei Integer-Pipelines, was ihn eher zu einem 486er macht.
Die bisherigen Versionen der Google Glass setzen auf ein ARM-System-on-a-Chip von Texas Instruments, es ist jedoch fraglich, ob der Hardwarewechsel das Projekt für Entwickler wieder interessanter macht.
Die 2012 vorgestellte Brille ist in Deutschland nicht erhältlich, dies dürfte erst 2015 mit der Consumer-Variante der Fall sein.



