Neues Modell mit WLAN-Fernbedienung

Während das Fire TV der ersten Generation mit einer Bluetooth-Fernbedienung läuft, verwendet Amazon bei der zweiten eine WLAN-Fernbedienung. Zudem wurde die Fernbedienung etwas vergrößert und soll jetzt besser in der Hand liegen. Beim Ausprobieren war allerdings kein deutlicher Unterschied zu bemerken. Auch das neue Modell macht einen wertigen Eindruck, und die Tasten haben einen angenehmen Druckpunkt.

  • Amazons Fire TV der zweiten Generation (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Amazons Fire TV der zweiten Generation (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Amazons Fire TV der zweiten Generation (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
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Das neue Fire TV wird gleich mit Fire OS 5 ausgeliefert, das auf Android 5.1 alias Lollipop basiert. Auf Anhieb waren an der Oberfläche keine Unterschiede zur Vorgängerversion auszumachen. Hier muss ein Test zeigen, welche Änderungen es im Detail gibt. Im Laufe des Jahres wird die Sprachsuche der Box für andere Apps geöffnet werden. Dann soll es sie auch in den Mediatheken von ARD und ZDF geben. Amazon will das Update auf Fire OS 5 für die Bestandsgeräte Ende 2015 als Over-the-Air-Update ausliefern.

Mit dem neuen Fire TV hat Amazon auch einen neuen Spielecontroller vorgestellt, der ebenfalls mittels WLAN mit der Box kommuniziert. Er liegt gut in der Hand, und alle Tasten haben einen guten Druckpunkt. Der Controller hat außerdem einen Kopfhöreranschluss. Ohne Einsatz des Kopfhörers wird eine Batterielaufzeit von 90 Stunden versprochen.

Die neue Version des Fire TV kann ab sofort bei Amazon für 100 Euro vorbestellt werden und ersetzt das Vorgängermodell, das nicht länger angeboten wird. Ausgeliefert wird die Streamingbox ab dem 5. Oktober 2015. Einen vergünstigten Vorbestellpreis wie zur Markteinführung des ersten Fire TV und des Fire TV Sticks gibt es diesmal nicht. Der neue Spielecontroller kostet 50 Euro und ist ab dem 22. Oktober verfügbar. Das neue Fire TV wird von Amazons technischem Kundendienst Mayday betreut, so dass Käufer bei Problemen unkompliziert Hilfe bekommen sollen.

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Den Fire TV Stick verkauft Amazon unverändert weiter, bietet ihn in Kürze aber auch gleich mit der Sprachfernbedienung an, die einzeln 30 Euro kostet. Mit der normalen Fire-TV-Fernbedienung kostet der Stick weiterhin 40 Euro. Wer sich für das Modell mit Sprachfernbedienung entscheidet, zahlt dafür künftig 50 Euro. Der Fire TV Stick mit Sprachfernbedienung wird ab dem 22. Oktober 2015 ausgeliefert.

Fazit

Die Neuauflage des Fire TV ist vor allem auf die Wiedergabe von 4K-Material zugeschnitten und dürfte auch für Nutzer interessant sein, die viel daran spielen wollen. Denn der Micro-SD-Karten-Steckplatz ermöglicht es, bequem viele grafikintensive Spiele zu installieren. Derzeit werden aber keine 4K-Spieleinhalte unterstützt.

Der veränderte Prozessor bringt erstmal keinen deutlich spürbaren Unterschied zum Vorgängermodell, auch das neue Modell reagiert flüssig in den Menüs. Wer großen Wert auf den optischen Digitalausgang des Fire TV der ersten Generation legt, wird sich nur schwer mit der neuen Version anfreunden können.

Leider bringt Amazon auch das neue Modell wieder ohne Ein-Aus-Schalter auf den Markt. Trotz dieser Einschränkungen ist das neue Fire TV ein gelungener Nachfolger zu einem angemessenen Preis. An einigen Stellen bietet das Nachfolgemodell für Umsteiger aber weniger, was den Anreiz zum Wechsel verringert.

Nachtrag vom 18. September 2015, 0:30 Uhr

An der USB-Buchse des neuen Fire TV können keine Speichermedien mehr verwendet werden, wie es beim Vorgängermodell noch der Fall ist. Das geht aus den technischen Unterlagen für Entwickler hervor, die Amazon zur Verfügung stellt. Demnach kann die USB-Buchse beim Fire TV der zweiten Generation nur für Zubehör wie Maus oder Tastatur verwendet werden. Die Neuvorstellung ist diesbezüglich also auf den Funktionsumfang des ersten Fire TV zurückgefallen, bevor dafür Ende März 2015 ein umfangreiches Update unter anderem eine Unterstützung von USB-Speichermedien brachte. Externer Speicher ist beim Fire TV der zweiten Generation dann also nur über Micro-SD-Karten möglich. Einige Passagen im Artikel wurden dahingehend überarbeitet.

Nachtrag vom 21. September 2015

Das Fire TV der zweiten Generation wird anders als zunächst von Amazon angegeben doch einen USB-Anschluss erhalten, an den sich auch Speichermedien anschließen und verwenden lassen. Der Artikel wurde an den betreffenden Stellen nochmals überarbeitet.

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 Neues Fire TV im Hands on: Amazons Streamingbox unterstützt jetzt 4K-Auflösung
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lock_vogell 23. Sep 2015

hhm da hatte ich noch gar nicht drüber nachgedacht... ich hätte schon erwartet, dass die...

lock_vogell 23. Sep 2015

habt ihr auch kein netflix, watchever, oder maxdome? ansonsten gibt es immer...

kendon 21. Sep 2015

http://i.kinja-img.com/gawker-media/image/upload/etgub62afz3txuygbukv.gif

actionjaxor 21. Sep 2015

oder ganz simpel alles in einen AV Receiver (per HDMI) und einen Monitor (HDMI) an den...

Anonymer Nutzer 21. Sep 2015

" geradezu panikartiges Abschalten von Kernkraftwerken". Ja,es dauert jetzt mittlerweile...



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