Abo
  • IT-Karriere:

Raumtemperatur auf Zuruf ansagen

Der im Echo Plus eingebaute Temperatursensor zeigt die Raumtemperatur und kann verwendet werden, um davon abängige Smart-Home-Geräte zu aktivieren. So kann etwa eine mit einem smarten Thermostat versehene Heizung eingeschaltet werden, wenn ein bestimmter Wert unterschritten wird. Oder wenn sich die Raumtemperatur durch Sonneneinstrahlung erhöht, können smarte Rolläden zur Verdunkelung heruntergelassen werden.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Braunschweig

Die Integration der Temperaturfunktion in Alexa ist allerdings noch nicht ganz geglückt. Die Temperatur kann auch innerhalb der Alexa-App in den Details des Echo Plus angezeigt werden, bevor es zu den Geräteeinstellungen geht. Allerdings wird die Temperatur dort in Fahrenheit angezeigt, obwohl die Einheit auf Grad Celsius eingestellt ist. Mit einem Kniff bekommen wir sie auch in Grad Celsius angezeigt: Wir müssen vorher immer erst die Geräteeinstellungen des Echo Plus aufrufen.

  • Der neue Echo Plus hat einen umschaltbaren Aux-Eingang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons neuer Echo Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Echo Plus hat keinen Lautstärkering mehr, sondern Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Plus zeigt die Temperatur an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der neue Echo Plus ein Gewinde, um auf Lautsprecherständern angebracht zu werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Echo Plus zeigt die Temperatur an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit viel Mühe haben wir es geschafft, den Lautsprecher zu bewegen, die Temperatur auf Zuruf anzusagen. Wir probierten es mit "Alexa, wie warm ist es?" und bekamen den Wetterbericht. Auf "Alexa, wie warm ist es drinnen?" oder "Alexa, wie warm ist es im Raum?" antwortete Alexa nur, dass sie das nicht beantworten könne. Erst auf die Frage "Alexa, sage die Temperatur im Echo" wurde uns die Zimmertemperatur angesagt. Hier muss Amazon noch nachbessern, damit die Ansage auch kommt, wenn sich der Nutzer nicht sklavisch an das Befehlsmuster von Alexa hält.

Aux-Anschluss für beide Richtungen

Der Echo Plus ist der erste Echo-Lautsprecher, der einen Aux-Anschluss hat, der für zwei Richtungen verwendet werden kann. Musikabspielgeräte können direkt per Kabel mit dem Lautsprecher verbunden werden, um die Musik auf dem Echo Plus zu hören. Umgekehrt lässt sich das Amazon-Gerät etwa mit einer Anlage verbinden, um den im Echo Plus enthaltenen Lautsprecher zu umgehen und so einen besseren Klang zu bekommen. Die Umschaltung des Aux-Anschlusses erfolgt über die Alexa-App.

Beim neuen Echo Plus hat Amazon den Lautstärkering weggelassen, den es beim ersten Echo-Lautsprecher gibt. Wer die Lautstärke nicht auf Zuruf ändern will, kann diese damit besonders elegant anpassen. Wie auch bei anderen Echo-Modellen gibt es nun nur noch zwei Lautstärketasten. Funktional erlauben sie das Gleiche, sind aber längst nicht so komfortabel wie der Ring. Zusätzlich gibt es eine Taste zum Stummschalten des Mikrofons und eine Taste, um Alexa manuell zu aktivieren. Tasten zur Wiedergabesteuerung fehlen weiterhin. Auf der Unterseite ist ein Gewinde, um den Echo Plus bei Bedarf an einem Lautsprecherständer anzubringen.

  • Der neue Echo Plus hat einen umschaltbaren Aux-Eingang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons neuer Echo Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Echo Plus hat keinen Lautstärkering mehr, sondern Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Plus zeigt die Temperatur an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der neue Echo Plus ein Gewinde, um auf Lautsprecherständern angebracht zu werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der neue Echo Plus hat einen umschaltbaren Aux-Eingang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine weitere Neuerung betrifft das Gehäuse, das nun von einem Textilgeflecht umgeben ist. Damit sieht der Lautsprecher weniger technisch aus als der bisherige Echo Plus. Allerdings sind Textilien prinzipiell anfälliger für Verschmutzungen. Bei der Kunststoffoberfläche des Echo Plus können Flecken bei Bedarf einfach mit einem feuchten Lappen abgewischt werden. Das funktioniert mit der Textiloberfläche nicht mehr - eine starke Verschmutzung wird nicht ohne weiteres zu entfernen sein.

Bequemere Einrichtung

Wie beim neuen Echo Dot wurde der Einrichtungsprozess des Echo Plus vereinfacht. Der Nutzer wird gefragt, ob der Lautsprecher über Bluetooth oder Kabel mit anderen Geräten verbunden werden soll. Auch das Plus-Modell hat wieder den von überall gut sichtbaren Leuchtring, der blau erstrahlt, sobald Alexa aktiv ist und rot leuchtet, wenn das Mikrofon deaktiviert ist.

Nur für die eigenen Echo-Geräte erlaubt es Amazon, das Alexa-Signalwort zu verändern. Amazon, Echo oder Computer können ausgewählt werden. Für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller wird diese Möglichkeit nicht angeboten. Amazon will offenbar sicherstellen, dass der Käufer des Lautsprechers weiß, dass er ein Alexa-Gerät hat.

Mit dem Echo Plus lassen sich alle Alexa-Funktionen nutzen. Wir können uns also auf Zuruf das Wetter oder tagesaktuelle Nachrichten ansagen lassen. Mit ein paar Worten ist eine smarte Lampe im Haushalt ein- oder ausgeschaltet und wir können Dinge mit Sprachbefehlen auf die Einkaufsliste setzen. Schnell ist auf Zuruf ein Timer gestellt und wir können den kleinen Lautsprecher auch als Wecker nutzen - bei Bedarf werden wir mit Musik geweckt. Bei der Musikwiedergabe können Amazon Music, Spotify und Deezer komplett per Sprache gesteuert werden.

 Neuer Echo Plus im Test: Amazon verringert den klanglichen Abstand zum Sonos OneVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€

tomatentee 21. Okt 2018

Absolut. Du wirst aber auch keinen seriösen Artikel finden, in dem sich über die...

xxsblack 19. Okt 2018

Durch den warmen und trockenen Sommer in Deutschland, haben momentan viele ein Problem...

thinksimple 19. Okt 2018

Komisch das fu ihn bekommen hast. Ich hatte vorbestellt und noch keinen. Dafür war bis...


Folgen Sie uns
       


Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay)

Die Helden kämpfen automatisch, trotzdem sind Dota Unerlords und League of Legends: TeamfightTactics richtig spannende Games - die Golem.de im Video ausprobiert hat.

Teamfight Tactics - Trailer (Gameplay) Video aufrufen
Endpoint Security: IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten
Endpoint Security
IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Tausende Geräte in hundert verschiedenen Modellen mit Dutzenden unterschiedlichen Betriebssystemen. Das ist in großen Unternehmen Alltag und stellt alle, die für die IT-Sicherheit zuständig sind, vor Herausforderungen.
Von Anna Biselli

  1. Datendiebstahl Kundendaten zahlreicher deutscher Firmen offen im Netz
  2. Metro & Dish Tisch-Reservierung auf Google übernehmen
  3. Identitätsdiebstahl SIM-Dieb kommt zehn Jahre in Haft

In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
In eigener Sache
Golem.de bietet Seminar zu TLS an

Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

  1. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  2. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?
  3. In eigener Sache Was du schon immer über Kubernetes wissen wolltest

Energie: Wo die Wasserstoffqualität getestet wird
Energie
Wo die Wasserstoffqualität getestet wird

Damit eine Brennstoffzelle einwandfrei arbeitet, braucht sie sauberen Wasserstoff. Wie aber lassen sich Verunreinigungen bis auf ein milliardstel Teil erfassen? Am Testfeld Wasserstoff in Duisburg wird das erprobt - und andere Technik für die Wasserstoffwirtschaft.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Autos Elektro, Brennstoffzelle oder Diesel?
  2. Energiespeicher Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen
  3. Klimaschutz Großbritannien probt für den Kohleausstieg

    •  /