Abo
  • Services:

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.

Ein Test von veröffentlicht am
Amazons neuer Echo Dot im Video (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Viel Lautsprecherleistung für wenig Geld, das bringt Amazon mit dem neuen Echo Dot. In Anbetracht des bescheidenen Klangs des Vorgängermodells ist das eine Überraschung. Wir haben uns den kleinen smarten Lautsprecher mit Amazons digitalem Assistenten Alexa angesehen und mit dem Vorgänger, dem Google-Konkurrenten Home Mini und dem großen Echo verglichen. Dabei haben wir uns auch die Änderungen bei der Bedienung angeschaut.

Inhalt:
  1. Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
  2. Echo Dot lässt sich bequemer einrichten
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Der alte Echo Dot klingt mit großem Abstand schlechter als die anderen Geräte. Das Klangbild des 60-Euro-Lautsprechers ist muffig, es fehlt an Klarheit, Dynamik und Details gehen verloren. Zudem hat der kleine Puck Mühe, den Raum mit Klang auszufüllen. Eigentlich kann das alte Modell nur für Alexa-Ansagen und vielleicht noch für den Konsum von Hörbüchern oder Hörspielen genutzt werden.

Der Home Mini von Google beweist dagegen, dass ein kleiner Lautsprecher für 60 Euro nicht ganz so miserabel klingen muss. Höhen werden stark ausgeprägt wiedergegeben, Stimmen sind gut zu verstehen. Der Mittenbereich ist allerdings sehr zurückhaltend und aufgrund der kompakten Gehäuseform gibt es keinen nennenswerten Bass. Mit dem Echo Dot zeigt Amazon nun, dass es ebenfalls einen kompakten Lautsprecher mit einem ordentlichen Klangbild bauen kann.

  • Links der alte Echo Dot mit Micro-USB-Anschluss, rechts der neue Echo Dot mit proprietärem Stromanschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons neuer Echo Dot hat die typischen Knöpfe eines Echo-Lautsprechers. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der alte Echo Dot, rechts der neue Echo Dot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der blaue Leuchtring am Echo Dot ist immer gut zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Mikrofone im Echo Dot reagieren gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ist das Mikrofon am Echo Dot stummgeschaltet, leuchtet der LED-Ring rot. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Mikrofone im Echo Dot reagieren gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das neue Modell besticht durch ausgeprägte Höhen und mit einem klaren Klang, der auch den Mittenbereich vergleichsweise gut abdeckt. Dabei betont der Echo Dot die Höhen weniger als der Home Mini. Das sorgt für ein stimmigeres und volleres Klangbild. Der neue Lautsprecher hat genügend Reserven, um einen Raum zu beschallen. Wir hören Musik lieber auf dem neuen Echo Dot als auf dem Google-Lautsprecher, auch wenn der Bassbereich aufgrund des kompakten Gehäuses ebenfalls nur gering ausgeprägt ist.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, verschiedene Standorte
  2. über Mittelstandstrainer GmbH, Region Süd­schwarz­wald

Gegen einen deutlich größeren Echo-Lautsprecher der ersten Generation muss sich der Echo Dot aber dann geschlagen geben. Hier kann der Echo-Lautsprecher von einem deutlich größeren Gehäuse profitieren. Aber der Vergleich zeigt, dass der klangliche Vorsprung längst nicht mehr so gewaltig ist wie beim alten Echo Dot. Das große Echo-Modell hat einen ausgeprägteren Mittenbereich und ist insgesamt druckvoller und agiler.

Für die Sprachsteuerung hat der Lautsprecher nur vier Fernfeld-Mikrofone, beim alten Modell sind es sieben. Dennoch konnten wir keine Unterschiede bei der Reaktionsfähigkeit feststellen. Auch in großen Räumen werden wir selbst dann verstanden, wenn wir weit weg mit dem Rücken zum Lautsprecher stehen. Bei lauter Musik müssen wir etwas lauter sprechen, aber auch das klappt vorzüglich.

Am neuen Echo Dot hat Amazon aber nicht nur den Klang verändert, auch die Einrichtung wurde vereinfacht.

Echo Dot lässt sich bequemer einrichten 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Corsair GLAIVE RGB als neuwertiger Outlet-Artikel für 34,99€ + Versand statt ca...
  2. 59,90€ (Bestpreis!)
  3. 99€ (Bestpreis!)
  4. 18,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)

Cerb 01. Dez 2018

Hohlstecker gibt es schon länger als die ganzen USB Varianten, also von proprietär kann...

Manto82 24. Okt 2018

Für mich war "Computer" ein Kaufgrund. Manchmal allerdings etwas nervig, wenn in...

SJ 23. Okt 2018

Privatsphärenbewusste Mitbürger lassen den Echo natürlich durch einen Freund an deren...

Grump 23. Okt 2018

.. es gab auch Menschen, die rannten mit der Mistgabel hinter den ersten Dampflokomotiven...

Webcruise 17. Okt 2018

Meine neuen USB Netzteile liefern sogar mehr als 12 Watt. Ja, da hast Du Recht. Da die...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10e - Test

Das Galaxy S10e ist das kleinste Modell von Samsungs neuer Galaxy-S10-Reihe - und für uns der Geheimtipp der Serie.

Samsung Galaxy S10e - Test Video aufrufen
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil: Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil
Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um

Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ceramic Speed Hätte, hätte - Fahrrad ohne Kette
  2. Geheimdienste und Bundeswehr Masterstudiengang für Staatshacker gestartet
  3. Sonitus Technologies Zahnmikrofon sorgt für klare Kommunikation

FreeNAS und Windows 10: Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich
FreeNAS und Windows 10
Der erste NAS-Selbstbau macht glücklich

Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht: Mit dem Betriebssystem FreeNAS, den richtigen Hardwarekomponenten und Tutorials baue ich mir zum ersten Mal ein NAS-System auf und lerne auf diesem Weg viel darüber - auch warum es Spaß macht, selbst zu bauen, statt fertig zu kaufen.
Ein Erfahrungsbericht von Oliver Nickel

  1. TS-332X Qnaps Budget-NAS mit drei M.2-Slots und 10-GBit-Ethernet

Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


      •  /