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Neuer Cronenberg-Film: The Shrouds mit Vincent Cassel ist fast fertig

80 Jahre und kein bisschen ruhiger: David Cronenbergs neuer Film ist fertig. Es geht um Kontakt mit Verstorbenen und einen besonderen Friedhof.
/ Peter Osteried
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David Cronenberg spielt auch - und zwar in Star Trek: Discovery. (Bild: Paramount Pictures)
David Cronenberg spielt auch - und zwar in Star Trek: Discovery. Bild: Paramount Pictures

Auch im höheren Alter will David Cronenberg sich nicht aus dem Filmgeschäft zurückziehen. Im Gegenteil: Nur ein Jahr nach seinem Sci-Fi-Body-Horror-Film Crimes of the Future ist nun sein neuester Horrorfilm The Shrouds abgedreht(öffnet im neuen Fenster) . Die Dreharbeiten in Toronto dauerten nur ein paar Wochen.

Wie so oft bei Cronenberg weiß man nicht genau, was man erwarten kann. Die offizielle Synopsis liest sich so: Karsh, ein innovativer Geschäftsmann und trauernder Witwer, erfindet eine Vorrichtung, die es dem Nutzer erlaubt, mit Verstorbenen Kontakt aufzunehmen.

Weiter weiß man, dass Karsh eine neuartige Form von Friedhof entwickelt, auf dem die Hinterbliebenen die Körper ihrer Liebsten beim Verfall sehen können. Als dann aber immer mehr Gräber geschändet werden, überdenkt Karsh, was er damit vielleicht ausgelöst haben könnte.

Die Hauptrolle des Wissenschaftlers Karsh ging an den Franzosen Vincent Cassel, dem intensives Kino nicht fremd ist – er wurde durch Irreversible international bekannt. Mit Cronenberg arbeitete er schon einmal in Eine dunkle Begierde(öffnet im neuen Fenster) zusammen. Weiterhin sind bei The Shrouds Guy Pearce und Diane Kruger dabei. Letztere ersetzt Léa Seydoux, die zuerst vorgesehen war, dann aber aus terminlichen Gründen aussteigen musste.

Noch gänzlich unklar ist, wann der Film starten wird oder wann die ersten Bilder oder ein Trailer zu sehen sein wird.

Auch wenn über die Geschichte noch wenig bekannt ist, so scheint sich der Film doch gut im Werk von David Cronenberg einzugliedern – er setzte im Laufe seiner Karriere Klassiker wie Die Fliege, Die Unzertrennlichen, Scanners, Videodrome und History of Violence um. Sein letzter Film Crimes of the Future war etwas sperrig, aber auf seine kompromisslose Art und Weise dennoch faszinierend.


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