Neuer Name: Internet Explorer wird ausgemustert

Microsoft hat den Internet Explorer im Jahr 1995 auf den Markt gebracht. Nach 20 Jahren soll nun Schluss sein mit der Marke, die mit den Jahren viel Schaden nahm. Ganz verschwinden kann der IE jedoch nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Der IE verliert seinen Namen.
Der IE verliert seinen Namen. (Bild: Microsoft/Foto: Andreas Donath)

Microsoft will seinen Standardbrowser Internet Explorer nach 20 Jahren erstmals umbenennen. Ab Windows 10 wird ein neuer Browser mit dem Codenamen Spartan etabliert. Dieser solle auch einen vollkommen neuen Namen erhalten, teilte Microsofts Marketing-Chef Chris Capossela laut einem Bericht von The Verge mit.

Wie der neue Browser in Windows 10 offiziell heißen wird, steht nach Angaben von Capossela noch nicht fest. Der Begriff Microsoft wird mit großer Wahrscheinlichkeit in den Namen integriert.

Spartan wird der neue Standardbrowser für Windows 10. Seinen neuen Namen will Microsoft auch für einen Imagewandel verwenden. Gegen den Mozilla Firefox oder Google Chrome kam der Internet Explorer nicht mehr an. Allerdings werde der Internet Explorer nicht ganz verschwinden, teilte The Verge mit. In einigen Windows-Versionen solle es ihn weiter geben, auch weil Unternehmen, die auf den Browser setzten, sonst ein Problem beim Umstieg auf Windows 10 haben dürften. Das will Microsoft auf jeden Fall verhindern. In ersten Tests erwies sich Spartan als deutlich schneller als der aktuelle Browser Internet Explorer 11.

Doch nicht nur die Geschwindigkeit soll mit Spartan steigen. Der neue Browser bietet sowohl im Modern UI als auch dem klassischen Desktop zahlreiche neue Funktionen, denen wir einen eigenen Abschnitt im Überblick zu Microsofts Windows 10 gewidmet haben.

Den neuen Namen des Internet Explorers wird Microsoft vermutlich erst kurz vor dem Start von Windows 10 im Sommer 2015 bekanntgeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


crazypsycho 19. Mär 2015

Die "neue" Rendering-Engine ist nichts weiters als eine weiterentwickelte Trident...

Madricks 19. Mär 2015

Oh mann Google die BÖÖÖÖÖÖSe Datenkrage - die sammeln nicht mehr und nicht weniger Daten...

Madricks 19. Mär 2015

Ich kann mir gut vorstellen, dass Betrüger einen Webbrowser rausbringen, ihn schön IE...

crazypsycho 18. Mär 2015

Ich enttäusche dich ja nur ungern, aber mit Spartan geht es genauso weiter wie mit dem...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /