Neuer Bordrechner: Elon Musk kündigt Robotaxis für 2020 an

Tesla will alle neuen Fahrzeuge mit einem neuen Bordrechner für autonomes Fahren ausrüsten. Zudem hat Firmenchef Elon Musk angekündigt, dass die Autos sich bald in Robotaxis wandeln und ihrem Besitzer Geld einspielen könnten.

Artikel veröffentlicht am ,
Model 3
Model 3 (Bild: Andreas Donath)

Teslas mit neuem Bordrechner können nach Einschätzung von Unternehmenschef Elon schon ab dem nächsten Jahr autonom fahren und als Taxis eingesetzt werden. Der Autobesitzer könnte das Auto für sich arbeiten lassen, wenn die Behörden dies zuließen, sagte Musk auf dem Autonomy Day des Unternehmens. Tesla will die erforderliche Software-Infrastruktur mit Apps und Servern schaffen und als Vermittlungsprovision 25 bis 30 Prozent des Umsatzes der Fahrten verlangen.

Stellenmarkt
  1. Inhouse Consultant Reporting (w/m/d)
    Schwarz Produktion Stiftung & Co. KG, Weißenfels
  2. IT Systemadministrator (m/w/d)
    Königsteiner Services GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Wo es nicht genügend Teslas gibt, will das Unternehmen eigene Autos für Taxidienste bereitstellen. Tesla sichert sich in neuen Model-3-Leasingverträgen die Fahrzeuge und bietet sie nicht zum Kauf an.

Tesla wechselte vor etwa einem Monat von Nvidias Drive-Plattform auf seinen eigenen Bordrechner (Hardware 3), der im Model S und X sowie dem Model 3 verbaut wird. Der Bordcomputer ist insofern redundant ausgelegt, als das zwei Prozessoren verbaut sind, die notfalls den jeweils ausgefallenen ersetzen können. Auch an einem Chip der nächsten Generation werde gearbeitet, sagte Musk. Die serielle Schnittstelle für die Kameradaten soll 2,5 Gigapixel pro Sekunde einlesen können. Auf Lidar-Sensoren (Light Detection and Ranging) verzichtet Tesla. Diese seien teuer und überflüssig, sagte Musk. Tesla setzt acht Kameras, zwölf Ultraschallsensoren und einen Radarsensor ein.

Vom autonomen Fahren sind aktuelle Teslas noch weit entfernt. Sie verfügen über ein aufwändiges Fahrerassistenzsystem in zwei Ausbaustufen: der Funktion Autopilot und der Ausbaustufe "Volles Potential für autonomes Fahren". Der Autopilot ist eine Mixtur aus adaptivem Tempomat und Spurführung. Die teurere Version bietet zudem die automatische Fahrt auf Autobahnen inklusive Autobahnkreuzen und das computergestützte Überholen langsamerer Fahrzeuge. Dazu kommen eine Einparkautomatik und die Funktion Herbeirufen, bei der das Fahrzeug auf Parkplätzen selbstständig zum Nutzer fährt. Bis Ende 2019 sollen auch die Erkennung von Ampeln und Stoppschildern in der Stadt funktionieren sowie das automatische Fahren innerorts.

Nicht nur Tesla will autonome Taxis

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
  2. Penetration Testing Fundamentals: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    17.–18. Januar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Nach Informationen der Automobilwoche (Bezahlschranke) will Daimler ab 2021 mehr als 10.000 Robotaxis bauen. Sie sollen zum Passagier kommen und ihn zum Ziel bringen. Bosch und Daimler kooperieren beim vollautomatisierten und fahrerlosen Fahren seit 2017. Seit 2018 wird die Technik in den USA getestet.

Neben Tesla, Daimler, Waymo und Toyota arbeitet etwa die US-Firma Cruise an autonomen Fahrdiensten. Auch Uber und das chinesische Didi Chuxing erforschen die Technik.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


SJ 28. Apr 2019

Aus demselben Grund wieso in der Anleitung bei der Mikrowelle steht, dass diese nicht...

gadthrawn 28. Apr 2019

Oh, das mit Unfallwahrscheinlichkeit war eine Fehlinterpretation von Tesla bei denen sie...

gadthrawn 25. Apr 2019

Und die Teslas sehen nach aktueller Anleitung mit den Kameras bei hellem Licht ist...

E-Mover 24. Apr 2019

Man muss sich ja nur die ganze Veranstaltung anschauen/anhören: Die Leistungsgrenze für...

Kay_Ahnung 23. Apr 2019

Gab es denn schon Model 3 Brände? hab kurz mal bei Google geschaut aber nichts gesehen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Discovery Staffel 4
Star Trek mit viel zu viel Pathos

Die ersten beiden Folgen der neuen Staffel von Star Trek Discovery bieten zwar interessante Story-Ansätze, gehen aber in teils unerträglichen Gefühlsduseleien unter. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

Discovery Staffel 4: Star Trek mit viel zu viel Pathos
Artikel
  1. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  2. Black Friday 2021 - Letzte Chance auf Deals am Cyber Monday
     
    Black Friday 2021 - Letzte Chance auf Deals am Cyber Monday

    In wenigen Stunden endet die Black-Friday-Woche bei Amazon und damit die Chance auf besondere Schnäppchen. Die spannendsten Deals gibt es hier.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

  3. Medion Erazer Deputy P25/Beast X25: Aldi verkauft Gaming-Notebooks mit Ryzen 5000
    Medion Erazer Deputy P25/Beast X25
    Aldi verkauft Gaming-Notebooks mit Ryzen 5000

    Die Medion Erazer Deputy P25 und Beast X25 bedienen Gaming-Enthusiasten mit unterschiedlichen Budgets. Nvidia-GPU und Ryzen-CPU sind dabei.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 300€ Direktabzug auf TVs, Laptops uvm. • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /