Neuer Anbieter: Goood macht Datenautomatik bei 10-Euro-LTE-Tarif abwählbar

Keine erzwungene Datenautomatik mehr bei Goood, einem Untermieter bei Drillisch, noch bevor jemals ein Kunde gezahlt hat. Der Betreiber reagierte damit auf Kritik.

Artikel veröffentlicht am ,
Goood-Logo
Goood-Logo (Bild: Goood)

Der neue virtuelle Mobilfunkbetreiber Goood hat für seine Preismodelle die automatische Datenautomatik abgeschafft. Grund waren Kritiken daran, dass ein Anbieter mit sozialem Anspruch seinen Kunden eine Datenautomatik als festen Tarifbestandteil aufzwinge. Goood hatte zum Marktstart für alle Tarife eine Datenautomatik eingerichtet, die dreimal pro Monat 100 MByte zusätzliches Datenvolumen für jeweils 2 Euro nachbucht.

Stellenmarkt
  1. Java Software Developer (w/m/d) Customer Service
    SSI SCHÄFER Automation GmbH, Giebelstadt, Dortmund, Münster, Oberviechtach
  2. Leitung der Stabsstelle IT und Digitalisierung (m/w/d)
    Kunstakademie Münster, Münster
Detailsuche

Nun kann die Datenautomatik der Goood-Tarife von den Kunden deaktiviert werden. "Dies wird einfach über die Servicewelt oder durch einen Anruf bei der Hotline möglich sein", erklärte das Unternehmen. Auf der Homepage sind die Änderungen bereits sichtbar.

"Uns ist es tatsächlich sehr wichtig zu zeigen, dass wir Kritik ernst nehmen und unser Bestes tun, diesen positiven Input umzusetzen", sagte Unternehmenssprecherin Anna Ramskogler-Witt zur Begründung. Deshalb habe Goood gemeinsam mit seinem Partner Drillisch für die in die Kritik geratene Datenautomatik "eine Lösung gefunden".

Lösung für Drosselung auf maximal 16 KBit/s

Der Tarif Goood Smile bietet für 10 Euro pro Monat 100 Minuten Sprache, 100 SMS und 500 MByte Daten im LTE-Netz, bei zwölf Monaten Vertragsbindung. Wer einen Vertrag über 24 Monate schließt, erhält im Tarif Goood Big Smile ein Datenvolumen von 1 GByte.

Golem Akademie
  1. LDAP Identitätsmanagement Fundamentals: virtueller Drei-Tage-Workshop
    18.-20.07.2022, Virtuell
  2. Azure und AWS Cloudnutzung absichern: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.05.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Datenübertragungsgeschwindigkeit wird ab dem jeweils ausgewiesenen Datenvolumen pro Monat auf maximal 16 KBit/s im Down- und Upload gedrosselt. Doch auch das muss nicht so bleiben: "Um den Tarif weiter zu optimieren, entwickeln wir aktuell gemeinsam mit Drillisch attraktive Datenoptionen, um auch nach Verbrauch des inkludierten Datenvolumens schnelles Surfen zu ermöglichen", erklärte Ramskogler-Witt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


sfe (Golem.de) 21. Dez 2016

Kritik ist hier immer gerne gesehen, diese Unterstellung geht jedoch zu weit. -> closed...

rocketfoxx 21. Dez 2016

Du hast natürlich insofern Recht, als dass das Modell nicht neu ist. Tatsächlich finde...

triplekiller 21. Dez 2016

so hebt man sich von der konkurrenz ab. bravo!

asa (Golem.de) 21. Dez 2016

Sie haben Recht, so ist es klarer. Ist "so ähnlich" wie vorgeschlagen geändert.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
LG HU915QE
Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung

LG hat einen Kurzdistanzprojektor mit Lasertechnik vorgestellt. Der HU915QE erzeugt ein riesiges Bild und steht dabei fast an der Wand.

LG HU915QE: Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung
Artikel
  1. Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets: Was Fahrgäste wissen müssen
    Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets
    Was Fahrgäste wissen müssen

    Das 9-Euro-Ticket für den ÖPNV ist beschlossene Sache, Verkehrsverbünde und -unternehmen sehen sich auf den Verkaufsstart in diesen Tagen gut vorbereitet. Doch es gibt viele offene Fragen.

  2. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: Bundesinnenministerin Faeser ändert Ansicht zu Chatkontrolle
    Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
    Bundesinnenministerin Faeser ändert Ansicht zu Chatkontrolle

    Ursprünglich hat die Sozialdemokratin die geplante EU-Überwachung des Internets befürwortet. Nun sagt sie etwas anderes zur Chatkontrolle.

  3. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /