Die drei neuen Gaming-Notebooks von Schenker: XMG Neo 17 und 16, XMG Ultra 17Bild:
Martin Wolf/Golem.de
Schenker hat auf der CES 2023 zwei neue Gaming-Laptops der XMG-Reihe vorgestellt. Das XMG Neo 16 und das XMG Neo 17 sind zwei performante Notebooks, die mit leistungsstarker Intel-CPU der 13. Generation kommen und Grafikkarten bis hin zur RTX 4090 unterstützen. Außerdem gibt es mit dem XMG Ultra 17 ein weiteres Notebook mit starker Ausstattung. Golem.de konnte sich die Geräte vor der Veröffentlichung bereits kurz anschauen.
Die beiden Neo-Notebooks unterscheiden sich hauptsächlich durch die Größe: Das XMG Neo 16 verwendet ein 16-Zoll-IPS-Display mit 2.560 x 1.600 Pixeln und einer Bildrate von 240 Hz. Das XMG Neo 17 hat ein 17-Zoll-Display mit den gleichen Eigenschaften.
Die Helligkeit gibt Schenker beim Neo 16 mit 350 cd/m² an, beim Neo 17 mit 380 cd/m². Das Ultra 17 kommt mit einem 17,3 Zoll großen Display mit 3.840 x 2.160 Pixeln. Auf den ersten Blick machen die Bildschirme aller drei Notebooks einen guten Eindruck, sie sind entspiegelt, was nicht nur beim Zocken von Vorteil ist.
Grafikkarten bis RTX 4090 sind möglich
Alle drei neuen Laptops kommen mit Intels Core i9-13900HX, der 24 Kerne, 32 Threads und 36 MByte Cache hat. Als Grafikkarten können nun auch die von Nvidias RTX-40-Serie verwendet werden. Diese lassen sich Schenker zufolge mit den maximal erlaubten Power-Limits verwenden - bei der RTX 4090 und 4080 also mit bis zu 175 Watt und bei der RTX 4070 und der 4060 mit bis zu 140 Watt.
Bild 1/30: Die drei neuen Gaming-Notebooks von Schenker: das XMG Neo 17, XMG Neo 16 und XMG Ultra 17 (von links nach rechts) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/30: Alle uns gezeigten Modelle kommen mit Membrantastaturen - alternativ gibt es die Neo-Modelle auch mit taktilen Cherry-Schaltern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/30: Die Schenker-Notebooks lassen sich leicht öffnen, das Innere ist übersichtlich aufgebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/30: Zwischen den Lüftern gut zu erkennen: die Kühlschleife für die externe Wasserkühlung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/30: Beide Neo-Laptops kommen mit Platz für zwei SSDs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/30: Der Arbeitsspeicher im Neo 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/30: Neo 16 und Neo 17 direkt nebeneinander (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/30: Von der Ausstattung und dem grundlegenden Aufbau sind das Neo 17 und das Neo 16 nahezu identisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/30: Auch das Neo 17 kann mit einer externen Wasserkühlung verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/30: Je nach eingebauter Grafikkarte leistet das Netzteil 280 oder 330 Watt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/30: Die Anschlüsse verteilen sich beim Neo 16 auf die rechte Seite, ...
Bild 12/30: ... die Rückseite ...
Bild 13/30: ... und die linke Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/30: Die Auslassports für die Luftkühlung sind mit RGB-Leuchten verziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/30: Die externe Wasserkühlung wird bei den neuen Neo-Modellen über magnetische Schläuche angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/30: Wer bereits eine Oasis-Wasserkühlung besitzt, brauch nur neue Schläuche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/30: Das Trackpad des Neo 17 ist deutlich größer als das des Neo 16. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/30: Auch beim Neo 17 verteilen sich die Anschlüsse auf die linke Seite, ...
Bild 19/30: ... die Rückseite ...
Bild 20/30: ...und die rechte Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/30: Das XMG Ultra 17 verwendet den gleichen Prozessor wie die Neo-Modelle, auch hier kann eine RTX 4090 verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/30: Die Anschlüsse befinden sich auch beim ULtra 17 auf der linken Seite, ...
Bild 23/30: ... der rechten Seite ...
Bild 24/30: ... und der Rückseite. Einen Anschluss für eine Wasserkühlung hat das Ultra 17 nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/30: Das Design unterscheidet sich etwas von dem der Neo-Modelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/30: Die Webcam ist in einer Aussparung eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/30: Das Ultra 17 kommt ebenfalls mit Netzteilen mit 280 oder 330 Watt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/30: Das Ultra 17 wird mit einer SSD ausgeliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 29/30: Wie die Neo-Laptops ist das Ultra 17 leicht nachzurüsten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 30/30: Im Ultra 17 ist Platz für insgesamt drei SSDs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Möglich machen das die Netzteile, die auf entsprechende Leistung ausgelegt sind. Bei Verwendung einer RTX 4090 oder RTX 4080 hat das Netzteil 330 Watt, ansonsten 280 Watt. Der Akku hat bei beiden Modellen eine Kapazität von 99 Wh. Eine Laufzeit hat uns Schenker nicht genannt, sie hängt stark von der Ausstattung sowie von den gespielten Titeln ab.
Die hohen Leistungswerte der Grafikkarten sind Schenker zufolge bereits mit der standardmäßig verbauten Luftkühlung der beiden Gaming-Laptops möglich. Das Luftkühlsystem hat Schenker eigenen Angaben zufolge verglichen mit dem Vorjahresmodell des XMG Neo 15 deutlich verbessert. Zum Einsatz kommen fünf Heatpipes, separate Kühlkörper an allen vier Luftauslässen, zwei 11-mm-Lüfter und die Wärmeleitpaste Thermal Grizzly Kryonaut zur Kühlung von CPU und GPU. Bei der Vorführung von leistungsintensiven Benchmarktests waren die Lüfter allerdings deutlich zu hören, was bei Gaming-Notebooks nicht ungewöhnlich ist.
Alternativ können das neue Neo 16 und Neo 17 mit Flüssigkühlung betrieben werden, wodurch sich die Temperaturen von CPU und GPU und die Geräuschbelastung durch die Lüfter deutlich senken lassen. Zum Einsatz kommt die bereits bekannte externe XMG-Oasis-Laptopkühlung, die sich bei den neuen Laptops über magnetische Anschlüsse befestigen lässt, welche einen stabilen Eindruck machen. Wer bereits eine Oasis-Wasserkühlung hat, braucht nur neue Verbindungsschläuche mit Magnetkupplung. Das XMG Ultra 17 hat keine Anschlüsse für eine externe Wasserkühlung und lässt sich nur mit Luftkühlung und Heatpipes kühlen.
Notebooks sind leicht zu öffnen und nachzurüsten
Das Neo 16 und das Neo 17 unterstützen DDR5-RAM mit manuellen Tuning-Optionen und bis zu zwei M.2-SSDs. Beim XMG Ultra 17 können bis zu drei SSDs eingebaut werden. Die Geräte lassen sich leicht öffnen, länger als eine halbe Minute hat dies in unserem Beisein nicht gebraucht. Schenker zufolge erlischt dabei auch nicht die Garantie - der Hersteller sieht es im Gegenteil sogar gerne, wenn Nutzer selbst aufrüsten. Komponenten wie Arbeitsspeicher oder SSDs sind leicht erreichbar und lassen sich entsprechend einfach nachrüsten, der technische Aufbau ist übersichtlich.
Bei der Tastatur können Käufer der neuen Neo-Modelle zwischen zwei Optionen wählen: Beide Laptops sind mit einer mechanischen Tastatur mit taktilen Ultra-Low-Profile-Schaltern von Cherry erhältlich. Alternativ kann eine Membrantastatur gewählt werden, die leiser ist. Alle drei uns gezeigten Geräte verfügten über die Membrantastatur, die auf den ersten Blick einen durchschnittlich guten Eindruck bei uns hinterlässt. Auffällig ist das riesig erscheinende Touchpad beim XMG Neo 17 und Ultra 17; das Touchpad des Neo 16 ist kleiner.
Ausreichend Anschlüsse
Beide Neo-Laptops haben einen Thunderbolt-4-Anschluss, einen HDMI-2.1-Ausgang, einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss, drei USB-A-Ports mit USB 3.2, einen Kartenleser für SD-Karten sowie getrennte Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer. Dazu gibt es die beiden Ports für die externe Wasserkühlung.
Bild 1/30: Die drei neuen Gaming-Notebooks von Schenker: das XMG Neo 17, XMG Neo 16 und XMG Ultra 17 (von links nach rechts) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/30: Alle uns gezeigten Modelle kommen mit Membrantastaturen - alternativ gibt es die Neo-Modelle auch mit taktilen Cherry-Schaltern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/30: Die Schenker-Notebooks lassen sich leicht öffnen, das Innere ist übersichtlich aufgebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/30: Zwischen den Lüftern gut zu erkennen: die Kühlschleife für die externe Wasserkühlung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/30: Beide Neo-Laptops kommen mit Platz für zwei SSDs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/30: Der Arbeitsspeicher im Neo 16 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/30: Neo 16 und Neo 17 direkt nebeneinander (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/30: Von der Ausstattung und dem grundlegenden Aufbau sind das Neo 17 und das Neo 16 nahezu identisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/30: Auch das Neo 17 kann mit einer externen Wasserkühlung verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/30: Je nach eingebauter Grafikkarte leistet das Netzteil 280 oder 330 Watt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/30: Die Anschlüsse verteilen sich beim Neo 16 auf die rechte Seite, ...
Bild 12/30: ... die Rückseite ...
Bild 13/30: ... und die linke Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/30: Die Auslassports für die Luftkühlung sind mit RGB-Leuchten verziert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/30: Die externe Wasserkühlung wird bei den neuen Neo-Modellen über magnetische Schläuche angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/30: Wer bereits eine Oasis-Wasserkühlung besitzt, brauch nur neue Schläuche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/30: Das Trackpad des Neo 17 ist deutlich größer als das des Neo 16. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/30: Auch beim Neo 17 verteilen sich die Anschlüsse auf die linke Seite, ...
Bild 19/30: ... die Rückseite ...
Bild 20/30: ...und die rechte Seite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/30: Das XMG Ultra 17 verwendet den gleichen Prozessor wie die Neo-Modelle, auch hier kann eine RTX 4090 verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/30: Die Anschlüsse befinden sich auch beim ULtra 17 auf der linken Seite, ...
Bild 23/30: ... der rechten Seite ...
Bild 24/30: ... und der Rückseite. Einen Anschluss für eine Wasserkühlung hat das Ultra 17 nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/30: Das Design unterscheidet sich etwas von dem der Neo-Modelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/30: Die Webcam ist in einer Aussparung eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/30: Das Ultra 17 kommt ebenfalls mit Netzteilen mit 280 oder 330 Watt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/30: Das Ultra 17 wird mit einer SSD ausgeliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 29/30: Wie die Neo-Laptops ist das Ultra 17 leicht nachzurüsten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 30/30: Im Ultra 17 ist Platz für insgesamt drei SSDs. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das XMG Ultra 17 hat zwei USB-A-Ports (USB 3.2 Gen 2), zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse (einer mit Power Delivery), einen Mini-Display-Anschluss, einen HDMI-Ausgang, einen Ethernet-Anschluss, einen Ladeanschluss und je einen Port für Kopfhörer und für ein Mikrofon. Das Ultra 17 hat anders als die beiden Neo-Modelle kein eingebautes WLAN-Modul; dieses kann bei der Bestellung als Option ergänzt werden.
Das XMG Neo 16 misst 358,5 x 266,8 x 26,1 mm und wiegt 2,5 Kilogramm, das Neo 17 kommt auf 381,7 x 272,8 x 27 mm und 2,8 Kilogramm. Das XMG Ultra 17 ist 396 x 273 x 24,9 mm groß und kommt auf ein Gewicht von 2,9 Kilogramm. Vom Design her sind alle drei Modelle relativ schlicht, vor allem für Gaming-Laptops.
Fazit
Schenkers neue Gaming-Notebooks machen auf uns einen positiven ersten Eindruck. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Geräte kommen ohne viel Schnickschnack aus. Stattdessen legt Schenker den Fokus auf einfache Wartung und Nachrüstbarkeit. Mit der separaten Wasserkühlung behalten die Neo-Modelle ihre ungewöhnliche Spezialfunktion, den Anschluss hat Schenker dank Magnetkupplungen noch erleichtert.
Das XMG Neo 16 und das XMG Neo 17 können ab Februar 2023 vorbestellt werden. In der Grundausstattung haben beide Notebooks eine RTX 4060, 2 x 8 GByte DDR5-4800-RAM und eine 500 GByte große Samsung-980-SSD. Das Neo 16 startet bei 2.200 Euro, das Neo 17 bei 2.250 Euro.