Neue WLAN-Treiber: Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen

Auch Intel hat Patches für seine Hardware veröffentlicht, um über neue Treiber Krack-Angriffe auf das WLAN zu verhindern. Betroffen sind zahlreiche WLAN-Karten von Notebooks, Intels AMT, aber auch ein Atom müssen gepatcht werden. Bei AMT dauert es aber noch ein paar Wochen.

Artikel veröffentlicht am ,
Mini-Rechner und Notebooks brauchen neue Treiber für ihre Intel-WLAN-Kärtchen.
Mini-Rechner und Notebooks brauchen neue Treiber für ihre Intel-WLAN-Kärtchen. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

In seinem Security-Center hat Intel eine Tabelle bisher bestätigter Probleme veröffentlicht, die die WLAN-Schwäche Krack betreffen. Intel listet dabei die einzelnen CVE-Einträge für die jeweiligen Produkte auf. Nicht jede Schwachstelle ist in jedem Produkt ausnutzbar.

Stellenmarkt
  1. Consultant Real Estate ERP Systeme (m/w/d) für die Bestandskundenbetreuung
    Haufe Group, deutschlandweit
  2. IT-Projektassistenz (m/w/d)
    THOMAS SABO GmbH & Co. KG, Lauf / Pegnitz
Detailsuche

Neue Treiber gibt es vor allem für die 3000er-, 7000er- und 8000er-Serie. Auch die sehr neue 9000er-Serie wurde abgesichert, die ac-WLAN mit 160 MHz unterstützt. Wer in die Treiber-Download-Liste schaut, findet auch noch andere Geräte, die offenbar neue Treiber bekommen haben. Allgemein lässt sich sagen, dass Intel vor allem seine modernen Geräte rechtzeitig gepatcht hat. Wie es mit alten WLAN-Kärtchen für Notebooks oder Mini-PCs aussieht, ist derzeit noch unbekannt. Die Gefahr für Angriffe wird als gering eingestuft.

Intel AMT wird in neueren Versionen im November gepatcht

Sehr viel kritischer sind Angriffe gegen Intels Management-Plattform AMT. Hier kann Intel jedoch noch keine neue Software liefern, zumal das Ausrollen eventueller Patches auch über die Hersteller der Gesamthardware geschieht. In der Zwischenzeit rät Intel dazu, zur Minimierung des Risikos AMT-Konfigurationen nur über TLS-Verbindungen durchzuführen. Erst Anfang November wird Intel neue Software-Versionen an Systemhersteller weitergeben, die dann selbst bestimmen, wann und ob neue AMT-Versionen an die Kunden ausgeliefert werden.

Updates wird es zudem nur für die AMT-Versionen 8 bis 11 geben. Die Versionen 2 bis 7 werden seitens Intel kategorisch mit der Begründung des ausgelaufenen Supports ausgeschlossen. Eine Ausnahme aufgrund der Schwere der Lücke macht Intel nicht. Wer noch ältere Hardware (bis zum Q67-PCH, passend zu Sandy-Bridge-, teils Ivy-Bridge-CPUs) in einem Unternehmen einsetzt, muss sich weitere Gegenmaßnahmen einfallen lassen.

Golem Akademie
  1. Linux-Systeme absichern und härten
    8.-10. November 2021, online
  2. IT-Sicherheit für Webentwickler
    2.-3. November 2021, online
  3. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
Weitere IT-Trainings

Etwas seltsam mutet auf den ersten Blick ein Patch für eine Atom-Serie an. Betroffen ist die C3200-Serie für das Yocto-Projekt. Es handelt sich dabei um einen SoC, der auch als Sofia 3G bekanntwurde. Der neue Plattform-Release MR4.1 soll das Problem beheben, ist aber auf der Download-Seite noch nicht zu finden. Die Gefahr für Angriffe wird auch hier als hoch eingestuft.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Kathuphazginimuri 18. Okt 2017

Hallo, sollte man die Patches herunterladen und installieren oder kann man auch warten...

smaragd99 17. Okt 2017

Habe einen Intel Centrino Advanced-N 6235 Dual-Band Chip. Eigentlich nicht sooo alt...

delphi 17. Okt 2017

Der Patch von Microsoft behebt die Lücken in der Software-Implementierung von WPA2 unter...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektromobilität
BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden

Reichweite ist für BMW wichtig, aber nicht am wichtigsten. Eine Rekordjagd nach immer mehr Kilometern sehen die Entwickler nicht vor.

Elektromobilität: BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden
Artikel
  1. Telekom: Vodafone will unseren Glasfaserausbau bremsen
    Telekom
    Vodafone will "unseren Glasfaserausbau bremsen"

    Vodafone habe den eigenen Glasfaserausbau kürzlich für beendet erklärt und nehme den Spaten nicht in die Hand, erklärte die Telekom.

  2. Chorus angespielt: Automatischer Arschtritt im All
    Chorus angespielt
    Automatischer Arschtritt im All

    Knopfdruck, Teleport hinter Feind, Abschuss: Das Weltraumspiel Chorus will mit Story, Grafik und Ideen punkten. Golem.de hat es angespielt.
    Von Peter Steinlechner

  3. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade  
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital mit FIFA 22 bei o2 bestellbar [Werbung]
    •  /