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Facebook-Server in Schweden: Nano Server sind vor allem für große Rechenzentren gedacht.
Facebook-Server in Schweden: Nano Server sind vor allem für große Rechenzentren gedacht. (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images)

Mehr Server, aber weniger Serverlast

Durch die Möglichkeit, Nano Server zu virtualisieren oder mit diesen selbst einen Host dafür bereitzustellen, können deutlich mehr Server auf einem Virtualisierungs-Host betrieben werden, als dies mit Core-Servern der Fall ist. Dadurch können Entwickler und Administratoren dedizierte Server zur Verfügung stellen, die vor allem einzelne Serveranwendungen im Fokus haben, und diese betreiben.

Trotz der damit verbundenen steigenden Anzahl an VMs auf einem Host reduziert sich der unnötige Datenverbrauch der Server, da nicht notwendige Betriebssystemkomponenten fehlen und jeder Server nur genau die Ressourcen erhält, die er benötigt.

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Nano Server belegen nach der Installation nur etwa 500 MB Festplattenspeicher. Core-Server benötigen immerhin knapp 4 GB nur für das Betriebssystem. Serveranwendungen, die selbst zum Beispiel nur 3 GB Speicherplatz einnehmen, sind also sogar zusammen mit dem Nano Server kleiner als die Core-Server.

Fazit

Die neuen Nano Server sind keine Allzweck-Waffe und können und sollen installierte Windows Server auch nicht vollständig ersetzen. Ihr Schwerpunkt liegt darin, spezielle Serverdienste wie Hyper-V stabil und sicher zur Verfügung zu stellen. Durch ihre geringe Größe ermöglichen sie es, bei gleicher Hardware mehr Serveranwendungen zu betreiben als etwa mit Core-Servern. Damit können besonders Betreiber großer Rechenzentren Geld sparen.

Die Installation ist allerdings komplizierter als bei anderen Servern, da keine Funktionen und Treiber vorinstalliert sind. Diese müssen beim Erstellen des Images oder nachträglich vergleichsweise umständlich integriert werden.

Das wird ausgeglichen durch die vielen Möglichkeiten, die Server gezielt an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und diese Konfiguration schnell an viele Rechner zu verteilen. Für Privatanwender und Betreiber kleinerer Unternehmensserver sind Microsofts Nanos deswegen wohl aber weniger geeignet.

Durch ihre geringe Größe dürften sie auch weniger Angriffsfläche für Sicherheitslücken bieten und damit vermutlich weniger Updates benötigen. Ob Admins deshalb aber wirklich weniger häufig Aktualisierungen einspielen müssen und zum Beispiel von einigen Patch-Days verschont bleiben, muss sich noch zeigen.

 Verwaltung ist nur über das Netzwerk möglich

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quasides 28. Jun 2016

naja sinn machen würde es wenn tatsächlich bedeutend weniger overhead ist. umgekehrt...

mikehak 27. Jun 2016

Für welche Elemente am Patchday immer wieder patches bereitgestellt werden, dann ist es...



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