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Keine schnelle Installation, aber schnelle Verteilung und Funktionsvielfalt

Die Installation der Nano Server erfordert etwas mehr Zeit und Fachwissen als bei anderen Servern wie Core-Servern. Ist einmal ein Image erstellt, kann es aber sehr schnell auf weitere Rechner verteilt werden. Sobald die Bereitstellungs-Infrastruktur im Einsatz ist, zum Beispiel über System Center Virtual Machine Manager, sind Nano Server sehr schnell einsatzbereit. Daher eignen sie sich vor allem für größere Rechenzentren.

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Auch PowerShell Desired State Configuration (DSC) lässt sich mit Nano Servern nutzen. Dadurch lassen sich mehrere Server auf eine gemeinsame Konfigurations- und Sicherheitsbasis festlegen. Diese Technik, die übrigens auch für herkömmliche Windows Server verwendet werden kann, ermöglicht das Festlegen einer bestimmten Konfiguration, die sich im Netzwerk verteilen lässt.

Nano Server unterstützen keine 32-Bit-Programme

Wie herkömmliche Server und Core-Server bauen auch Nano Server auf 64 Bit auf. Sie unterstützen keine 32-Bit-Programme und bieten auch nicht die Möglichkeit, MSI-Dateien als Installationsgrundlage zu verwenden. Microsoft hat dazu den kompletten GUI-Stack und die 32-Bit-Unterstützung (WOW64) aus der Installation von Nano Servern entfernt.

Allerdings besteht die Möglichkeit, Windows Server Application (WSA)-Installer auf Basis von AppX zu nutzen. Dadurch können Nano Server zum Beispiel Agents und Tools von Cloud-Anwendungen nutzen, die auf den Servern installiert sind.

Nano als Cloud-Dienst oder Hyper-V-Cluster

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Nano Server unterstützen vor allem Windows-Funktionen wie Hyper-V und Storage. Mit Nano und Docker arbeitet ein sehr schlankes Betriebssystem mit verschiedenen Containern zusammen. In den Docker-Containern lassen sich dann Cloud-Anwendungen betreiben. Windows Server Container und die virtuelle Erweiterung Hyper-V-Container werden auf einem Container-Host bereitgestellt. Dabei kann es sich um einen physisch installierten oder einen virtuellen Nano Server handeln, der in einem Hyper-V-Cluster installiert ist.

Verschiedene Nano Server in einem Netzwerk kommunizieren entweder über die Windows-Bereitstellungsdienste in Windows Server 2016, mit dem System Center Configuration Manager oder dem System Center Virtual Machine Manager. Zur Authentifizierung können Dienste auf Nano Servern auch Active Directory nutzen. Die Server lassen sich als Mitgliedsserver in Active Directory aufnehmen.

Nano kann mehr als Container bereitstellen oder als Cloud-Server laufen. Es besteht auch die Möglichkeit, selbst einen Hyper-V-Cluster auf Basis eines Nano Servers bereitzustellen. In diesem Fall wird der Hyper-V-Dienst auf dem Nano Server betrieben.

Da die Server vor allem für Cloud-Szenarien gedacht sind, unterstützen sie auch viele Programmiersprachen, Entwicklungsumgebungen, Dienste und Erweiterungen. Beispiele dafür sind Chef, Go, Java (OpenJDK), MySQL, Nginx, Node.js, OpenSSL, PHP, Python 3.5, Redis, Ruby 2.1.5, und SQLite.

Nano Server unterstützen auch Scale-Out File-Server (SOFS), Clustering, CoreCLR und ASP.NET 5. Diese Dienste müssen im Rahmen der Installation oder nachträglich integriert werden.

Software Defined Networking und Software Definied Storage

Nano Server unterstützen auch neue Technologien wie Software Defined Networking und Software Defined Storage. Bestandteil von Windows Server 2016 ist der neue Network-Controller. Dieser Serverdienst kann zentral die verschiedenen physischen Netzwerke, aber auch virtuelle Switches und Hardware-Komponenten im Netzwerk überwachen und zentral steuern. Auch die Netzwerke, die mit dem Nano Server verbunden sind sowie die virtuellen Switches lassen sich dadurch verwalten.

Im Bereich Software Defined Storage sind vor allem die neuen Storage Spaces Direct interessant. Mit diesem Serverdienst lassen sich lokale Festplatten in einem Cluster zu einem gemeinsamen, virtuellen Datenspeicher zusammenfassen. Von dieser Technik profitieren auch Nano Server, die diesen Speicher entweder als Storage nutzen oder selbst ihre lokalen Festplatten in den Storage Space Direct einbinden können. Außerdem können sie auch Multipath I/O (MPIO) für iSCSI-Storage nutzen, also Speicher über das Netzwerk blockbasiert auf verschiedenen Netzwerkpfaden anbinden, auch hochverfügbar.

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quasides 28. Jun 2016

naja sinn machen würde es wenn tatsächlich bedeutend weniger overhead ist. umgekehrt...

mikehak 27. Jun 2016

Für welche Elemente am Patchday immer wieder patches bereitgestellt werden, dann ist es...


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