Suchen per Bluetooth oder Fernortung

Alle neuen Tile-Modelle lassen sich sowohl per Bluetooth finden als auch per Fernortung. Befindet sich der registrierte Tracker innerhalb der Reichweite eines Smartphones, auf dem die Tile-App installiert ist, können wir ihn piepsen lassen. Außerdem werden uns in der App mehrere Kreise angezeigt; je näher wir dem Tracker kommen, desto mehr Kreise füllen sich.

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Eine genauere Ortung mit Richtungsangaben dank UWB wie bei Apples Airtag ist nicht möglich: Die vier vorgestellten Tracker unterstützen den Standard nicht. Einen UWB-Tracker will Tile Anfang 2022 mit dem Ultra vorstellen - dem ersten UWB-Tracker, der sowohl mit Android als auch mit iOS funktionieren soll.

Befindet sich der von uns gesuchte Tracker außerhalb der Bluetooth-Reichweite, können wir versuchen, ihn per Fernortung mit Hilfe des Tile-Netzwerks zu finden. Dieses funktioniert in etwa so wie Apples Find-My-Netzwerk zum Auffinden der Airtags: Kommt eine Person mit einem Smartphone, auf dem die Tile-App installiert ist, in die Nähe unseres gesuchten Trackers, wird dessen Position erfasst und uns mitgeteilt.

Fernortung braucht Geduld

Anders als bei Apples Airtags müssen wir die Fernortung allerdings explizit aktivieren, indem wir den Tile-Tracker in der App als verloren melden. Dann wird nach Meldungen von anderen Tile-Nutzern Ausschau gehalten. Da es von diesen weitaus weniger gibt als Apple-Nutzer, dauert die Lokalisierung merklich länger als bei einem Airtag.

  • Tile hat sein Tracker-Portfolio neu aufgelegt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Tile Slim ist ein flacher Tracker in Kreditkartengröße. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Slim passt problemlos in das Kartenfach einer Geldbörse. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Mate-Tracker hat eine rundlichere Form. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Tile Pro hat die größte Reichweite. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit seiner länglichen Form soll sich der Pro besonders gut für Schlüsselbünde eignen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Tile Sticker ist der kleinste Tracker, er lässt sich mit einer Klebefolie aufkleben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Sticker kann beispielsweise auf eine Fernbedienung geklebt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der Mate-Tracker hat eine rundlichere Form. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Konnten wir einen Airtag in unserem Test nachts binnen weniger Minuten bereits recht gut lokalisieren, dauert es bei unserem Versuch mit dem Tile Pro länger. Tagsüber wird uns die Position des Trackers nach einer Stunde und 15 Minuten angezeigt, dafür bereits sehr genau. Bis dahin hatten wir aber keine Ahnung, wo sich der Tracker befand - anders als beim Airtag, wo wir nach fünf Minuten schon eine Annäherung auf gut 25 Meter genau bekommen haben. Nachts dauert die Ortung wesentlich länger.

In einer Großstadt wie Berlin funktioniert die Fernortung der Tile-Tracker zumindest tagsüber gut, auf dem Land dürfte dies allerdings schwieriger werden. An dieses Szenario hat Tile gedacht: Jeder der neuen Tile-Tracker hat einen QR-Code aufgedruckt. Diesen können Finder des Trackers mit ihrem Smartphone einscannen und so Informationen zum Besitzer erhalten - falls der seine Daten einträgt.

Auf diese Weise könnten Nutzer ihre verlorenen Dinge auch zurückbekommen, wenn sie von jemandem gefunden werden, der kein Tile-Nutzer ist. Praktischerweise ist nicht nur der QR-Code aufgedruckt, sondern auch die Bitte, den Code zu scannen, wenn der Tracker gefunden wurde. Wer seine Daten nicht preisgeben will, braucht in der Tile-App einfach nichts eintragen - dann ist die Scanfunktion aber nutzlos.

Stalker-Schutz soll Anfang 2022 endlich kommen

Bislang hat Tile für seine Tracker keine Möglichkeit geboten, sich vor Stalkern zu schützen. Wem unbemerkt ein Tile-Tracker untergeschoben wurde, konnte ihn nur durch Zufall finden. Das soll sich ab Anfang 2022 ändern: Dann soll die Funktion Scan & Secure vor unbekannten Tiles in der Umgebung warnen.

Dazu können Nutzer mit Hilfe der Tile-App einen speziellen Scan durchführen, der dem System unbekannte Tracker aufspürt und identifiziert. Um den Scan auszuführen, müssen Personen nicht Kunde von Tile und nicht in der App angemeldet sein. Die Funktion soll sowohl für Android als auch für iOS zur Verfügung stehen.

Scan & Secure ist ein Anfang und besser als der bisherige Stalkingschutz (es gab keinen), die Tile-Tracker dürften aber auch damit tendenziell länger unbemerkt bleiben als Apples Airtags. Diese fangen nach ein paar Stunden an zu piepsen, wenn sie nicht in Reichweite eines Apple-Gerätes des Besitzers sind. Dadurch bemerken Betroffene den Tracker auch dann, wenn sie nicht aktiv danach suchen - was bei Tile nicht so ist.

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 Neue Tile-Tracker im Test: Schlüssel finden leicht gemachtTile: Verfügbarkeit und Fazit 
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tom.stein 13. Okt 2021 / Themenstart

Prinzipiell schon - aber auch Apples Tracker piept nicht sofort los, sondern erst nach...

JouMxyzptlk 12. Okt 2021 / Themenstart

Ja, und MP3 ist schuld mit besserer Komprimierung bei besserer Qualität. Dabei wären die...

HabeHandy 12. Okt 2021 / Themenstart

Hoffentlich wird es bald einen UWB-Tag geben das von Googles "gerät finden" unterstützt...

PrinzessinArabella 12. Okt 2021 / Themenstart

Ich hatte Tile Anhänger schon vor einem Jahrzehnt beim Kickstarter Start bestellt, weil...

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