Neue Software: Porsche Taycan mit mehr Reichweite und Android Auto
Die künftig ausgelieferten Modelle des Porsche Taycan und Taycan Cross Turismo sollen über eine größere Reichweite verfügen. "Wir haben bei internen Tests eine höhere Reichweite von bis zu 25 km erzielt" , sagte ein Firmensprecher auf Anfrage von Golem.de und fügte hinzu: "Die Verbesserungen ergeben sich ausschließlich durch eine optimierte Software." Ob bereits ausgelieferte Taycan per Software-Update ebenfalls von den Verbesserungen profitieren könnten, stehe noch nicht fest.
Laut Pressemitteilung vom 25. August 2021(öffnet im neuen Fenster) ergibt sich die Reichweitensteigerung durch "umfangreiche technische Maßnahmen" . So werde in den Fahrmodi Normal und Range "bei den Allradlern im Teillastbereich der vordere Elektromotor nahezu vollständig abgekoppelt und stromlos geschaltet. Beim Segeln und im Stillstand liegt sogar an beiden Achsen kein Antriebsmoment an. Dieser elektrische Freilauf verringert die Schleppverluste."
Darüber hinaus seien das Thermomanagement und die Ladefunktionen verbessert worden. So könne mit dem "Turbo Charging Planner" die Batterie auf eine etwas höhere Temperatur als bisher geheizt werden. "Dadurch kann sie früher und bei einem höheren Ladezustand schnellgeladen werden" , heißt es weiter.

Die neuen Modelle seien jedoch nicht neu homologiert worden, so dass die bisherigen Reichweitenangaben nach WLTP sich nicht verändert hätten. Porsche gibt eine Reichweite für den Taycan von 335 bis 484 km an, für den Taycan Cross Turismo von 388 bis 456 km.
Das Entertainmentsystem Porsche Communication Management (PCM) verfügt neben Apple Car künftig auch über Android Auto, um das eigene Smartphone in das System einbinden zu können. Zudem soll der Sprachassistent Voice Pilot besser die Sprachbefehle verstehen.
Eine weitere Neuerung betrifft die Parkfunktionen. Mit Hilfe des Remote-Park-Assistenten lässt sich das Ein- und Ausparken per Smartphone steuern, ohne dass der Fahrer hinter dem Lenkrad sitzen muss. Die automatische Steuerung sei in Längs- und Querparklücken sowie in Garagen möglich. Das funktioniert jedoch nur mit Apple-Geräten ab iPhone 7 und iOS 13. Vergleichbare Einparksysteme bieten Hersteller wie Tesla, Mercedes-Benz oder BMW schon seit Jahren an.
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