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Neue Richtlinien: Google will Werber besser vor Hass-Webseiten schützen

Googles Werbekunden mögen es nicht, wenn ihre Anzeigen neben rassistischen oder homophoben Inhalten erscheinen. Um dies zu verhindern, werden die Richtlinien und Maßnahmen für die Identifikation derartiger Inhalte verschärft. Generell entfernt werden einschlägige Seiten aber nicht.

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Google verschärft die Richtlinien seines Werbenetzwerkes.
Google verschärft die Richtlinien seines Werbenetzwerkes. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

In seinem Firmenblog hat Google bekanntgegeben, in Zukunft mehr zu unternehmen, um seine Werbekunden vor Webseiten mit fremdenfeindlichen, rassistischen, homophoben oder sonstigen menschenverachtenden Inhalten zu schützen. In der Vergangenheit sind durch Googles Werbenetzwerk Anzeigen von Kunden neben Inhalten aufgetaucht, die sich nicht mit den Ansichten anderer Werbekunden vereinbaren lassen.

Neue Maßnahmen sollen Risiko für Werber verringern

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Grundsätzlich will Google die Schwelle senken, derer zufolge Webinhalte als hasserfüllt, beleidigend oder abwertend gelten. Dies soll dazu führen, dass Werbeanzeigen schneller entfernt werden, wenn sie neben Inhalten stehen, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihres Geschlechts oder vergleichbarer Kategorien beleidigen.

Zudem soll es Werbekunden ermöglicht werden, in den Voreinstellungen genauer festzulegen, wo ihre Anzeigen erscheinen sollen. Die Standardeinstellung ist jetzt enger definiert, es werden also mehr Seiten als bisher als möglicherweise unpassend herausgefiltert. Außerdem können Werbekunden einfacher als zuvor bestimmte Seiten direkt aus der Auswahl möglicher Werbeorte herausnehmen.

Künftig sollen Kunden zudem die Möglichkeit haben, schneller auf Seiten hinzuweisen, von denen ihre Anzeigen entfernt werden sollen. Die Kombination der neuen Maßnahmen soll das Risiko minimieren, dass Werbeanzeigen auf Internetseiten erscheinen, die nicht zur Firmenpolitik des Werbers passen.

Google geht den letzten Schritt nicht

Bestimmte Seiten, die für Hassinhalte bekannt sind, sind also grundsätzlich immer noch nicht von Googles Werbenetzwerk ausgeschlossen. Bis Anfang Februar 2017 haben beispielsweise 935 Unternehmen die Internetseite Breitbart.com als Werbeziel entfernt, unter anderem das Werbenetzwerk AppNexus. Mit Googles neuen Maßnahmen können Unternehmen zumindest leichter verhindern, dass ihre Anzeigen bei Breitbart.com erscheinen - möglich ist es aber immer noch. Die Seite gilt als Sprachrohr der rechtsradikalen Alt-Right-Bewegung.

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Tomato 22. Mär 2017

Herzlichen Glückwunsch. Du bekommst beides zum Preis von einem. Hass-Seiten finanzieren...

Tomato 22. Mär 2017

Ja. Eisen-Karl erklärt dem Internet, wie das mit Werbung funktioniert :D

M.P. 22. Mär 2017

Verbreitungen von Trojanern und Viren das Andere: Wenn das, was Du sagst stimmt, ist das...

Kleine Schildkröte 22. Mär 2017

Das Problem mit den Internetgiganten wird immer drängender. Im Namen des Kommerzes werden...

t_e_e_k 21. Mär 2017

Natürlich könnte Google die Werbung auf solchen Seiten ganz verbieten. Aber das wäre...


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