Neues Prime Video im Test - Verfügbarkeit und Fazit

Die neue Prime-Video-Oberfläche sollte auf allen bekannten Plattformen verfügbar sein. Amazon hat nach eigenen Angaben im Juli 2022 mit der Verteilung begonnen. Es ist unklar, ob die Aktualisierung bereits bei allen Abonnenten angekommen ist, möglicherweise dauert es bei einigen noch ein paar Wochen. Golem.de hat Prime Video auf folgenden Geräten getestet: Apple TV, auf verschiedenen Fire-TV-Modellen, dem Roku Streaming Stick 4K sowie Googles Chromecast mit Google TV.

Fazit

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Mit dem Update der Prime-Video-App enthält Amazon Abonnenten weiterhin vor, was Kunden von einer solchen App erwarten: In der neuen Oberfläche gibt es erneut keine Möglichkeit, sich nur die Inhalte anzeigen zu lassen, die im Abo von Prime Video enthalten sind.

Weiterhin vermischt Amazon munter Abo-Inhalte mit Kauf- und Leihtiteln. In der Merkliste sowie in den Suchergebnissen werden zudem alle Inhalte von Freevee integriert, also Filme und Serien mit Werbeunterbrechungen. Dadurch hat sich die Übersichtlichkeit für Prime-Video-Abonnenten nochmal enorm verschlechtert.

Denn Prime-Inhalte lassen sich durch den Wegfall der Prime-Banderole weniger gut erkennen als bisher. Abonnenten können zwar auf einen Blick erkennen, wenn für einen Film oder eine Serie zusätzlich etwas bezahlt werden muss. Jedoch haben Prime-Abo- und Freevee-Inhalte keine Markierung und können somit nicht unterschieden werden. Das ist das Gegenteil einer intuitiven Bedienung.

  • Prime Video hat eine neue Oberfläche. (Screenshot: Golem.de)
  • Prime Video hat zum Teil neue große Cover-Bilder, die dann entsprechend viel Platz einnehmen. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Hauptansicht von Prime Video gibt es weiter sonst meist die bisherigen kleineren Cover-Bilder. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Hauptansicht werden weiterhin munter Prime-Abo-Inhalte mit Kauf- und Leihtiteln gemischt. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Menü an der linken Seite zeigt die verschiedenen Rubriken von Prime Video. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei Prime Video gibt es eine eigene Rubrik für Kauf- und Leihtitel. Ein Bereich nur für Prime-Video-Abo-Inhalte fehlt. (Screenshot: Golem.de)
  • Zum Teil werden die gleichen Inhalte an mehrere Stellen bei Prime Video beworben. (Screenshot: Golem.de)
  • Der werbefinanzierte Dienst Freevee ist mit einer eigenen Rubrik in Prime Video integriert. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Freevee-Rubrik innerhalb von Prime Video (Screenshot: Golem.de)
  • In der Merkliste von Prime Video werden auch Freevee-Inhalte aufgenommen. Einer der hier sichtbaren Titel ist ein Freevee-Film. Welcher ist es wohl? (Screenshot: Golem.de)
  • Suchfunktion von Prime Video (Screenshot: Golem.de)
  • In den Suchergebnissen von Prime Video sind lediglich die Kauf- und Leihtitel markiert. Abo-Inhalte sind nicht von Freevee-Inhalten zu unterscheiden. (Screenshot: Golem.de)
  • Nur in der Suche lassen sich innerhalb von Prime Video Kauf- und Leihtitel ausblenden. (Screenshot: Golem.de)
  • In diesem Suchergebnis sind zwei Freevee-Titel dabei, erkennbar ist es allerdings nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst beim Aufrufen der Details eines Titel wird erkennbar, ob dieser zum Abo von Prime Video oder zu Freevee gehört. (Screenshot: Golem.de)
Prime Video hat zum Teil neue große Cover-Bilder, die dann entsprechend viel Platz einnehmen. (Screenshot: Golem.de)
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Es ist schade, dass Amazon seinen Dienst weiterhin an den Bedürfnissen der Abonnenten vorbei entwickelt. Das bekommen Anbieter wie Sky seit Jahren besser hin: In der Hauptansicht von Wow (ehemals Sky Ticket) sind nur Abo-Inhalte zu sehen. Diese Übersichtlichkeit erwarten Prime-Video-Abonnenten ebenfalls.

Amazon hatte sich nach eigenen Angaben eigentlich zum Ziel gesetzt, die Nutzung von Prime Video auf Smart-TVs und externen Streaming-Lösungen für die Kundschaft angenehmer zu machen. Dieses Vorhaben ist gescheitert, die Übersichtlichkeit wurde verschlechtert und längst überfällige Komfortfunktionen fehlen weiterhin.

Ärgerlich ist auch, dass die App auf allen preiswerteren externen Streaming-Lösungen nur träge reagiert und wir nicht flüssig in den Inhalten navigieren können. Das betrifft auch die meisten eigenen Fire-TV-Sticks, die Amazon verkauft und eigentlich speziell für den Konsum von Prime Video empfiehlt.

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 Prime-Video-App verliert Prime-Banderole
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Insomnia88 22. Sep 2022 / Themenstart

...Apple TV Plus auf nicht Apple-Geräten ist viel schlimmer. Das muss im browser laufen...

Schlitzauge 21. Sep 2022 / Themenstart

Warum sprecht Ihr für die Abonnenten? Ich bin selbst Abonnement und finde gerade die...

Schlitzauge 21. Sep 2022 / Themenstart

Die ursprüngliche GUI des FireTV/Sticks war um Dimensionen besser in der Usability als...

magicteddy 20. Sep 2022 / Themenstart

Kaum ein paar Sekunden mit dem Zeiger drauf schon ändert sich die Größe, beim Anwählen...

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